Seit Monaten nun schon geistern die angeblichen Atomwaffenpläne des Iran durch die Nachrichten. Jeder wird sicherlich seine eigene Meinung dazu haben. Kochen und essen ist kommunikativ und nichts ist besser geeignet um Vorurteile und Missverständnisse abzubauen als mal in fremde Töpfe zu schauen. Onkel Mattels Beitrag zur Völkerverständigung sieht so aus:

Iranisches Auberginengericht

3-4 mittelgroße Auberginen
1 mittlere Zwiebel
1 Beutel Pfefferminztee
1 kleines Glas Kashk (dicke, käsige Sauce bzw. Paste, gibt es im iranischen Lebensmittelgeschäft)
reichlich Olivenöl

Und so bereitet man das leckere Gericht zu:

Die Auberginen schälen und längs in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese dann in reichlich Olivenöl etwas scharf anbraten. Nach dem Braten mit Küchenrolle das viele Öl wegnehmen. Anschließend die Scheiben in Salzwasser weich kochen (ca. 5-7 Minuten) und in eine Auflaufform legen. Wenn alle Scheiben in der Form sind diese mittels eines Stößels oder Holzlöffels zerquetschen. Nochmals überschüssiges Öl entfernen. Die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne anbraten, anschließend den Inhalt des Teebeutels hinzufügen und nochmals durchrühren. Das Kashk mit etwas heißem Wasser verdünnen und über die Auberginenemasse gießen und darauf die Zwiebel/Pfefferminzmischung geben – ferig. Das Gericht kann warm, aber auch kalt gegessen werden und dazu gibt es flaches Brot (z.B. arabisches Fladenbrot).

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