Als die
Kochschlampe neulich den Rhabarberkuchen auf Briochebasis postete, dachte ich
bei mir: Das gibt doch bestimmt auch gute Sonntagsbrötchen! Gesagt getan. Ich
nahm das Teiggrundrezept des „Mutterkuchens“…
350g Mehl (Type 550, oder italienische 00)
1/2 TL
Salz
50g
Zucker
1 Tüte
Trockenhefe
2 Eier, L
125ml
lauwarme Milch
50g
weiche Butter
… und
die Anleitung:
Mehl,
Salz und Hefe in eine Schüssel geben. Eier mit der lauwarmen Milch verrühren.
Flüssige mit den trockenen Zutaten mischen. Einen Hefeteig von mittlerer
Feuchte herstellen, evtl. noch mehr Mehl dazugeben. Butter dazu und ca. 10
Minuten den Teig kneten. Er sollte weich, elastisch und glänzend sein.

Das Ganze
habe ich am späten Samstag abend zusammengeknetet, in eine Schüssel gepackt,
mit einem Küchenhandtuch abgedeckt und über nacht in den Kühlschrank getan. Am
nächsten Morgen habe ich den Teig noch einmal durchgeknetet und geschlagen
(damit die Gasblasen rausgehen). Dann kleine Kugeln geformt und mit noch
kleineren Kugeln gekrönt.

 

Diese
herzigen Gebilde wurden nochmal mit einem Handtuch abgedeckt, um 15 – 20 min.
zu gehen. Dabei kann man schonmal den Ofen vorheizen, auf 200°C. Je nach Größe
müssen sie ca. 15 min backen. Um zu überprüfen, ob sie durchgebacken sind,
klopft man mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite. Wenn das hohl klingt, ist
das Gebäck gar. Und so sieht sie aus, die Königin des Weißbrots:

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