Der jude an sich kommt ja von praktisch überallher. In Israel jedenfalls. Und deshalb hat das alte leckermaul aus allen kulturen und weltgegenden die feinsten küchenssachen als erbe mit in sein neues land zwischen jordan und mittelmeer gebracht um sie mit traditionell jüdischem essen und der mittelöstlichen lokalkost aufs eleganteste zu verschmelzen.

Z.b. just am abend des tages an dem der symbolische soldat am gazastreifen gekidnapt wurde, servierte mir in Herzilya am strandrestaurant eine beeindrucken hübsche, entspannte und freundlche bedienungsfachkraft folgende leckerei, die ich unbedingt selber nochmal nachbauen muss:

Garnelen in zitronen-butter sauce

Und folgendermassen würde ich das nachkochen: Rohe, geschälte garnelenschwänze leicht salzen, mit ein wenig geriebener zitronenschale und etwas zitronensaft mit einem hauch knoblauch (nur ganz wenig) und ein wenig gehackter pertersilie kurzmarinieren, butter in einer pfanne zerlassen und bei mittlerer bis kleiner hitze die garnelenschwänze sehr kurz garbraten. Nochmal abschmecken, mit baguette servieren, fertig.

So furchtbar simpel und einfach göttlich. Wenn nur alles so einfach und gut wäre in diesem land.

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