Gestern hatte ich einen kleinen Rappel und war der Meinung, ich müsste unbedingt mal wieder Brot backen. Das einfachste Brot, für das ich eigentlich auch immer alle Zutaten da habe, ist ein Weißbrot.
Man kann daraus auch eine entspannte Wochenendvariante machen, wenn man den Teig über nacht im Kühlschrank gehen lässt… dann gibt es gleich frisches Brot am morgen. Relativ stressfrei.

Weißbrot

500g Weizenmehl (ich nehme immer Type 1050 hierfür)
1 TL Salz
1 Tüte Trockenhefe
ca. 300ml lauwarmes Wasser
1 EL Walnussöl oder Butter oder was immer, Fett halt

Dieses Brot kann man sowohl freischieben in allen Formen, die einem so passen oder auch in einer 25er Kastenform machen. Wahrscheinlich gingen auch Brötchen, aber das habe ich bisher nicht ausprobiert, wie sich da die Backzeit verkürzt.

Also: Mehl in eine Schüssel geben, Mulde machen, Hefe hinein. Salz auf dem Rand verteilen. Erstmal 200ml Wasser dazugeben und mit einem Löffel zu einem Teig rühren. Evtl. mehr Wasser dazugeben. Mit den Händen in ca. 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten, der eher auf der feuchten Seite liegt.
Zugedeckt an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lasen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig einschlagen, eine Minute kneten und in die gewünschte Form bringen, aufs Blech oder in die Form legen.
Mit einem Küchenhandtuch abdecken und nocheinmal eine halbe Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 220° vorheizen.

Wie man sieht, mag ich das Muster mit dem Messer und ich finde auch, dass ein wenig Mehl auf dem Teig nicht schadet.
Das Brot in den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen. Es ist fertig, wenn man auf den Boden klopft und dabei ein hohles Geräusch entsteht.

Endprodukt:

Ein nettes Brot, eine gute Grundlage für fast alles.

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