Hierzuhause sind noch keine halbmittelöstlichen muschis neu aboniert worden. Aber die freude am heiligabentlichen mahltisch war trotzdem kaum zu bremsen. Nichts neues, aber umso selbstsicherer zusammengesteckt:

Speckaustern

Die wurden bereits hier besprochen. Tierquelle, wie immer zuverlässig: Frischeparadies Lindenberg

Petersilien-Rettichsuppe

(hier müsste ein gastbeitarg stehen, die kam von Xto. Ich weiss nicht was der hier gemacht hat, war aber toll)

Filet Wellington

ein klassiker. 2 kilo bio rinderfilet im stück (auch frischeparadies), das zu dicke ende trimmen, das zu dünne ende abschneiden. Bei einem 2 Kg stück wird es in twei gleich grosse teile geschnitten, damit sie in den ofen passen. 100gr fois gras, der frische bloc mit stücken – maximal eingeschweisst – nicht die dosen von rougis, die stinken wie hundefutter. Ein Kalbsfond – der aus knochen, suppengrün und viel zeit zum reduzieren zu fuss gemacht wurde für die sauce. Duxelles. Tiefgefrorener blätterteig.

rinderfilet im stück auf einer amtlichen eisengussfläche der wahl heftig anbraten – von alle seiten, auch hochkant, damit alle poren zu sind.

Filet in dem aufgetauten, ausgerollten blätterteig mit fois gras und fertiger duxelles einschlagen, das fertige paket mit blätterteigstreifen garnieren und mit eigelb bestreichen. 30 minuten bei 200 grad in den ofen schieben bis der blätterteig goldbraun ist, danach 20 minuten bei 100 grad durchziehen lassen damit es perfekt rosa wird.

Blaue pellkartoffeln / Blaue Pommes Duchesse mit trüffeln

Blaue kartoffeln schrubben und als pellkartoffeln kochen. Die hälfte davon als pellkartoffeln lassen und die andere hälfte pellen und stampfen. Mit Trüffelbutter (auch bei Lindenberg) sämig machen. Mit der spritztülle auf ein backblech zu kleinen krönchen spritzen und unter dem grill die oberfläche ein paar minuten anrösten.

Rote bete scheiben (warm)

Kaisers gekochte rote bete eingeschweisst im stück kaufen, in der mokrowelle warm machen und in scheiben schneiden. Billig aber völlig zweckkonform.

Filet wellington aufschneiden, vorgewärmte teller mit allem anrichten und gierigen gesichtern vorsetzen. Dazu ein claus preisinger ‚heideboden‘ . Formidable!

Alles wurde gut.

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