Extremes Cross Culture Cooking. Man nehme deutschen wintelrichen Rotkohl, südliche Orangen, französischen Roquefort und gebe dazu italienische Polenta. Ach ja: und bitte im Wok kochen.

Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Die Kombination ist eher ungewöhnlich und klingt gewöhnungsbedürftiger als sie dann tatsächlich ist. Das Feuerwerk des Rotkohls wird angenehm durch die Ruhe der Polenta kontrastiert.

Rotkohl mit Roquefort

Für 4 Personen

ca. 800g Rotkohl
3 Orangen
2 EL Essig
1 Bd Frühlingszwiebel (oder eine Schalotte)
2 EL Butterschmalz
5 EL Sahne
200g Roquefort

Den Rotkohl putzen, vierteln und in sehr feine Streifen schneiden. 2 Orangen auspressen (ca. 400ml Saft sollten es sein). Saft mit Essig, Salz und Pfeffer mischen und über den Rotkohl geben. Ca. 20 Minuten zugedeckt marinieren lassen und dabei ab und an schüteln.
Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden. Die letzte Orange filetieren udn die Filets halbieren. Rotkohl abtropfen lassen und den Sud dabei auffangen.
Wok und Schmalz erhitzen, Rotkohl portionsweise anbraten. Zwiebel, Sud und Rotkohl zugedeckt ca. 7 Minuten schmoren. Sahne und Orangenfilets unterziehen, den Käse schmelzen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und dazu Polenta:

200g Polenta
1l Wasser
Meersalz, Pfeffer
75g Butter
100g geriebener Parmesan

Maisgrieß in eine Kanne oder einen Meßbecher füllen. Wasser mit 1/2 TL Salz zum KOchen bringen, Polenta reinrieseln lassen, Temperatur reduzieren, es sollte nur noch sanft köcheln. 40-45 Min köcheln lassen und dabei ständig umrühren, damit sich keine Haut bildet. Die Polenta sollte sich gegen Ende vom Topfrand lösen und dick und fest sein. Butter und Parmesan unterrühren und kräftig würzen mit Salz und Pfeffer.

Die Kleine Prinzessin behauptet zwar, dass Polenta nur dann wirklich schmeckt, wenn man sie in einem Kupferkessel über dem offenen Feuer kocht, aber ich behaupte, dass es auch so sehr gut schmecken kann.

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