Ein lieber Freund von mir hat am Wochenende seinen fertigen Doktor gefeiert. Mit einem Brunch. Ich wurde gebeten, einen Obstkuchen mitzubringen. Mach ich gern. Und dann: was ist denn ein sinnvoller Obstkuchen gegen Ende des Winters? Ich hatte keine Lust, Obst zu verwenden, das nicht frisch ist. Und eigentlich lieber kein Flugobst. Ich fürchte, dass ich das mit den Birnen dann doch getan habe – ist in Chile oder so nicht gerade Herbstanfang? Und Birnen sind meines Wissens nach nicht so das Lagerobst. Aber auf Apfelkuchen hatte ich dieses Mal keine Lust, auch wenn ich den an sich sehr gerne in verschiedenen Varianten mache.

So, Birnenkuchen mit Schmandguss, ein wenig altertümlich:

Mürbeteig:

250g Mehl
125g Butter
75g Zucker
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1 Ei
1 Eigelb

1-1,5kg Birne, geschält, entkernt und geviertelt

Guß:

200ml Sahne
200ml Schmand
2 Eier
40g Zucker
50g gehackte Mandeln (oder Cashews – schmeckt eigentlich besser)

Aus den Zutaten rasch einen glatten Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.
Eine 28er (26er geht auch) Springform fetten und Mehlen, Ofen auf 200° vorheizen.
Den Teig halbieren: Hälfte 1 für den Boden und Hälfte 2 für den Rand. Den Rand am besten schön glatt mit einem Messer schneiden. Birnenviertel mit der dicken Seite zum Rand auf dem Teigboden verteilen. 20 Minuten backen.
In der Zeit den Guß herstellen.
Ofen auf 175° runterschalten. Guß auf den Birnen verteilen und für 40 Minuten in den Ofen geben. Evtl. gegen Ende mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Mit Puderzucker bestäuben und glücklich sein.

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