Onkel Mattel hat sich zu Ostern eine Caipirinha-Torte gewünscht und auch gleich ein Rezept mitgeliefert: von einer Philadelphia Packung.
Soweit so gut. Dann habe ich beim Lesen des Rezeptes festgestellt, dass nirgendwo geschrieben steht, für welche Springformgröße das denn gedacht ist. Ich habe hier eine 26er Form genommen, denke aber, dass eine 22er ideal wäre. Da ich das Rezept leicht abgewandelt habe, werde ich meine Variante hier auch niederschreiben:

150g italienische Löffelbiskuits
125g Butter
600g Frischkäse
300g Joghurt (vollfett)
100ml Cachaca
50ml Sprudel
Saft von 1-2 Limetten (eine sehr saftige oder zwei kleinere)
abgeriebene Schale einer halben Limette
6 Blatt Gelatine
75 Rohrzucker

Die Gelatine in ausreichend Wasser mindestens 5 Minuten ausquellen lassen. Eine 22er Springform am Boden mit Backpapier auslegen.
Löffelbiskuits zertrümmern und mit der zerlassenen Butter vermischen und auf dem Boden der Springform verteilen.
Joghurt und Frischkäse miteinander verrühren. Cachaca, Srpudel und Zucker zusammen mit der ausgedrückten Gelatine erwärmen bis sich die Gelatine vollkommen aufgelöst hat. Zusammen mit der abgeriebenen Limettenschale mit der Frischkäsemischung verrühren. In die Springform füllen und mindestens 3 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Also backen ohne backen.

Wer will, der verziert den Kuchen mit der abbgeriebenen Schale einer weiteren halben Limette. Oder mit feingehackten Pistazien.

Caipi Torte - Kochen für Schlampen

Onkel Mattel hat noch angemerkt, dass ein wenig mehr Cachaca sicherlich nicht schaden würde – das ist sicher richtig. Aber auch so war es schon gar nicht schlecht.

Frohe Ostern!

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