zierquitte.jpgIn unserem Garten gibt es einen kleinen Zierquitten-Strauch. Vor einiger Zeit habe ich sehr erfreut festgestellt, dass man Zierquitten essen kann. Da die erste Ernte nicht besonders groß war, habe ich einen Nachtisch (oder so eine Art Kuchen) gebastelt. Leider kann ich keine genauen Mengen angeben, weil ich kein Rezept hatte und nichts abgewogen habe.

Zunächst einmal habe ich Quittenpürree hergestellt:

Die Quitten (ich denke, das waren so ca. 600g) säubern und grob zerkleinern. Mit Weißwein oder Apfelsaft, einer halben Zimtstange und Zucker aufkochen und so lange köcheln lassen, bis das Fruchtfleisch zerfällt und man die Masse passieren kann (so 10 min). Was man dann auch tut. Quitten haben wahnsinnig viel Pektin, deshalb dickt das Ganze gut ein, man kann relativ viel Flüssigkeit dazugeben.

Krümelboden:

  • 100 g zerlassene Butter
  • ca. 100g zerbröselte Butterkekse oder Löffelbisquits

Beides verkneten und in eine kleine Springform drücken, kalt stellen.

Füllung:

  • ca. 4 Blatt Gelatine, eingeweicht
  • 1 Becher Sahne, geschlagen
  • Quittenpürree
  • Zucker

Die Sahne schlagen. Das Quittenpürree vorsichtig erwärmen, eventuell noch Zucker dazu, dann die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine mit dem Schneebesen darin auflösen. Auf keinen Fall zum Kochen bringen! Die Masse abkühlen lassen und die Sahne unterheben. In die Springform füllen und 2 Stunden im Kühlschrank lassen. In kleine Stücke schneiden und als Nachtisch zum herbstlichen Menü servieren.

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