– oder – da wackelt der schwanz mit dem hund.

Angefangen hat alles vor vielen jahren mit einer heissen vinegrette die ich mit dem olivenöl aus der pfanne mit den angerösteten speckwürfeln machte. Im laufe der jahre hab ich immer mehr dazugeworfen, und am ende kam etwas heraus, bei dem ein berg säuerlich abgeschmeckter gemüseschlonz mit optionalem tier der wahl auf einem knusprig dünnen bett aus salatblättern ruht. Das prinzip ist wie immer einfach: Nimm die kernide der vinegrette (olivenöl, senf, balsamessig, salz, pfeffer) und verschiebe das gleichgewicht salat-vinegrette schrittweise richtung heisser, vinegrettierter gemüsepfanne ohne dass der salat zur randfigur wird aber die ganze angelegenheit substanzmässig einer mahlzeit nahekommt.

Konkret am beispiel hier:

Hühnerleber, zucchini, frühlingszwiebeln, eine frische chilichote, feingewürfelter knollensellerie und ein wenig knoblauch auf zielkoordinaten partitionieren.

Hühnerleber mit salbei und etwas salz in der heissen pfanne in grosszügig olivenöl ansautieren bis sie so durch ist, dass sie hinterher im heissen gesamtgemenge fertiggart. Rausnehmen und zur seite stellen.

In dem heissen öl der pfanne den rest des gemüsegeschnippsels angehen lassen. Mit etwas senf, mehr olivenöl und gölles apfelbalsamico (falls zur hand) abrunden und alles vor dem tod durch labbriggaren retten – die zucchini muss klar knackig bleiben. Die pfanne vom feuer nehmen und die zur seite gestellte hühnerleber unterheben. Alles abschmecken und grosszügig auf dem gewaschen und gelegten salat ausbreiten. Gebrochen brot dazu ist fakultativ.

Yummy!

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