Herr E hasst Sellerie. Ich mag Sellerie. Wir reden hier natürlich von Knollensellerie. Herr E scheint da so eines dieser frühkindlichen Traumata zu haben, die darauf beruhen, dass irgendeine Kindergartentante eine Gemüseart wirklich nicht zubereiten konnte.

Wenn man Sellerie richtig macht, hat er eine süßliche Note, die sehr gut mit der Schärfe von Knoblauch oder der Säure von Tomaten harmoniert. Ich mag Sellerie ins besondere dann, wenn er mit Sesam umhüllt und dann gebraten wird, so wie hier:

Sesamsellerie

 Sesamsellerie

für 3 Personen

  • 1 mittlere bis größere Sellerieknolle
  • Mehl (gesalzen und gepfeffert)
  • 1 Ei, verquirlt
  • Sesam, mindestens 100g
  • Öl zum Braten
  • 300g Schmand
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL frisch gehackten Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Den Sellerie schälen und in etwa fingerdicke Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser ca. 8 Min. schwimmend vorkochen. Währenddessen den Schmand mit gepresstem Knoblauch, Schnittlauch, Salz und Pfeffer mischen.

Selleriescheiben soweit abkühlen lassen, dass man sie anfassen kann, alternativ mit Gabeln  hantieren. Selleriescheiben erst in gewürztem Mehl wälzen, überschüssiges Mehl abschütteln, mit Ei überziehen und in Sesam tauchen. Bei mittlerer Hitze in ca. 3 Minuten auf beiden Seiten goldbraun braten.

Mit Knoblauchschmand und Reis gemeinsam essen.

Herrlich.

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