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Ein wenig habe ich das Gefühl, dass ich dieser Tage viele meiner Rezepte wiederhole. Auch für den Zwiebeltag habe ich eigentlich nur eine Abwandlung dessen, was ich letztes Jahr getan habe. Ich bin mir also nicht sicher, ob es wirklich einen neuen Eintrag verdient. Ich habe nämlich wieder eine Zwiebeltarte Tatin gemacht, mit roten Zwiebeln. Allerdings habe ich dieses Mal Gorgonzola als Käse der Wahl eingesetzt. Mir hat das sehr gut geschmeckt – ich liebe Blauschmillekäse aller Arten – aber der Herr E hat ein wenig mit langen Zähnen in der Tarte gestochert. Er mag Gorgonzola nicht so.

Bei Gorgonzola finde ich immer wichtig, dazu keinen Apfel-, Orangen- oder anderen säurehaltigen Saft zu trinken: es schmeckt dann im Mund ein wenig nach Kotze. Freundlicher lässt sich das leider nicht wirklich ausdrücken.

Optischer Eindruck:

Zwiebel-Gorgonzola-Tarte

 Zwiebel-Gorgonzola-Tarte

ca. 750g rote Zwiebel, gehäutet und geachtelt
ein wenig Olivenöl
ein wenig Butter
3-4 Zweige Thymian (zur Not einen halben TL getrockneten)
200g Gorgonzola, aber keinen dolce
Salz, Pfeffer

250g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
100ml Milch
40g geschmolzene Butter
1 TL Senf
1 Ei, in L

Die Zwiebelachtel in Öl und Butter auf mittlerer Flamme weich und dunkel dünsten, das dauert ca. eine halbe Stunde. Irgendwann dazwischen den Ofen auf 200° vorheizen. Nun den Thymian dazu, salzen und Pfeffern. In eine ca. 20cm Pie-Form geben (oder eine feuerfeste Pfanne) und mit etwa einem Drittel des Käses bestreuen.
Nun den Teig herstellen: Alle trockenen Zutaten (auch den Käse) mischen. Alle nassen Zutaten verrühren, über die trockenen gießen und einen eher klebrigen Teig herstellen. Auf der Arbeitsfläche in etwa der Größe der Pie-Form flachdrücken, auf die Zwiebeln legen.
15 Minuten backen, den Ofen auf 180° runterschalten und weitere 10 Minuten im Ofen lassen. Der Teig sollte golden-knuprig aussehen.
Ein paar Minuten abkühlen lassen. Auf einen großen Teller stürzen.

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