Schon fast vergessen lagen die Bilder zum Bärlauchrisotto noch auf der Digitalkamera rum. Ich weiß, dass die Saison schon fast vorbei ist – es gab heute nur noch kleinere Bestände auf dem Markt zu kaufen… aber es kommt sicher eine neue Saison, für die man das Rezept dann nehmen kann. Tüteneinfach, vor allem, wenn man schon mal ein Risotto gebaut hat. Wenige Zutaten, die sollten entsprechend dann um so besser sein, da es nicht viel gibt, das eventuelle Fehler ausgleichen kann. Ein Essen, dass saisonale Zutaten feiert und dank der vielen lieben Kohlenhydrate und der Weichheit auch noch glücklich macht. Quasi ein natürliches Antidepressivum, falls jemand in die Frühjahrsmüdigkeit gefallen sein sollte…

Bärlauchrisotto

für 3 Personen

  • ein wenig Butter
  • 1-2 Schalotten in feinen Würfeln
  • 300g Risottoreis
  • 1,25l Gemüsebrühe, kochend
  • 150g Bärlauch, in Streifen
  • 50g Butter
  • 1-2 handvoll frisch geriebenen Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Die Butter in einem großen Topf oder einer Pfanne zerlassen. Die Schalotte darin glasig dünsten und den Reis dazugeben – rühren, bis alle Körnchen mit einem feinen Fettfilm überzogen sind. Die kochende Brühe nach und nach dazu geben, dabei den Reis immer gut umrühren, bis die Flüssigkeit vollkommen vom Reis aufgesogen wurde und die Körner außen klebrig-weich sind und innen noch Biss haben. Den Bärlauch kurz vor Schluss unterrühren. Butter und Parmesan dazugeben, schmelzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig.

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