Ich liebe Peperonata und habe das einen Sommer lang eigentlich spätestens jede zweite Woche als Mitnehmessen und schnellen Snack gemacht. Herr E erwähnt dann auch in regelmäßigen Abständen, dass man doch jetzt mal wieder könnte und deswegen war ich der festen Überzeugung, dass ich das Rezept (auch wenn das ein wenig zu glorreich ist für das, was man da tut) schon lange ins Blog gestellt hätte. Theoretisch kann man natürlich das ganze Jahr über Peperonata essen – schließlich gibt es immer Paprika käuflich zu erwerben, aber irgendwie ist das für mich eines der ganz klassischen Sommergerichte. Zum Picknick, auf Brot, als Vorspeise, als leichtes Essen – immer passend, immer gut.

Am Wochenende habe ich die Peperonata als Vorspeise für drei gemacht, die Mengen lassen sich hervorragend anpassen.

Peperonata

  • je 1 rote, orangene und gelbe Paprika
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca. 1 Hand voll frisch gehackter, glatter Petersilie

Die Paprika halbieren und unter den Grill legen. So lange dort lassen, bis die Haut tatsächlich schwarz wird und Blasen wirft. Keine Angst: die Paprika darunter ist nicht verbrannt, nur weil die Haut komplett vergrillt ist. Paprika unter einem Küchentuch oder in einem Plastikbeutel 5 Minuten ruhen lassen. Haut abziehen – das sollte sehr einfach gehen. Nur grüne Paprika ist da hässlich, aber die wollen wir da eh nicht für benutzen – sie harmoniert einfach geschmacklich gar nicht. Paprika in Streifen schneiden und in ein geeignetes Gefäß legen. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden, darüber verteilen. Salzen, Pfeffern und mit Öl und Zitrone übergießen. Petersilie darauf verteilen. Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht ziehen lassen.

Den Sommer genießen

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