Bei uns in der Nähe gibt es alles Mögliche zu kaufen, Vibratoren mit in Plexiglas eingegossenem Stacheldraht z.B. oder Pumps in Gr. 46. Aber keine guten Brötchen. Da wir es leid sind, für schlechte Brötchen viel Geld hinzublättern, gibt es am Wochenende öfter Scones (macht der Liebste) oder Weißbrot (mache ich). Das geht soooo einfach! Here’s how:

Als meine Mutter mir beigebracht hat, Hefeteig herzustellen, hieß es: gut abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Alle Hefebrote und Brötchen, die ich auf diese Art hergestellt habe, waren aber immer ein bißchen zu fest. Bis ich vom Liebsten gelernt habe, dass Hefeteig auch über Nacht im Kühlschrank geht – wer hätte das gedacht?
Also stelle ich abends einen einfachen Hefeteig her aus:

  • 500g Mehl (405)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 125 ml warmes Wasser

Abends alles zu einem schönen, gleichmäßigen Hefeteig verkneten, so lange, wie man eben mag. Bei Bedarf etwas mehr Wasser nehmen. Eine Kugel formen, in eine Schüssel packen und ab in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal kräftig durchkneten. Einen Laib formen und auf ein Backblech legen oder in eine kleine Kastenform packen. An einem warmen Ort (bei uns im Backofen auf der niedrigsten Stufe, nicht mehr als ca. 40°C) noch einmal 30-40 min gehen lassen. Dann den nicht vorgeheizten Backofen auf 200°C stellen und das Brot 20-25 min backen. Klingt es hohl, wenn man auf den Boden klopft, ist das Brot fertig. Die Konsistenz wird so sehr gut – kürzeres Gehen bei höheren Temperaturen ist kein Ersatz!

Mögliche Varianten: Einen Teil des Mehls durch Harzweizengrieß ersetzen oder durch 1050er Mehl oder Weizen-bzw Dinkelvollkornmehl (braucht mehr Wasser) oder Brotgewürz hinzufügen: Friß Staub, Kamps!!

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