Heiligabendmenü:

  1. Steinpilzessenz mit Croûtons
  2. Auberginenravioli mit Tomatensauce
  3. Wildschweinfilet (Niedrigtemperatur), Rotkohl, Zucchini in Sahne, Kartoffelplätzchen und dazu einen Feldsalat mit frisch gebratenen Champignons
  4. Granatapfel-Orangensorbet

Ich fange hier mal  mit dem Nachtisch an. Der Plan sah vor, dass es nach dem ganzen Essen einen leichten Nachtisch geben soll, der einem ein wenig wieder den Mund klärt. Und nach einigem Hin und Her haben wir uns dann auf ein Sorbet geeinigt. Ich wollte es gern ein wenig weihnachtlich im Anklang haben und habe mich deswegen für Granatapfel-Orangensorbet entschieden. Im Sorbet selber ist türkischer (persischer?) Ganatapfelsirup und auf dem Sorbet werden dann frische Granatapfelkerne verteilt. Für mich war für die Frickelage, Granatapfelkerne herauszubekommen immer ein wenig ein Hindernis in der Granatapfelverwendung. Von daher werde ich Nigella Lawson immer dankbar sein, die in dem Haushaltsgöttinnenbuch darauf hinweist, dass man die Kerne hervorragend lösen kann, indem man einfach den Granatapfel halbiert und dann so lange mit einem Holzlöffel auf die Rückseite schlägt, bis sich die kleinen Biester von alleine aus ihrem Versteck hervor wagen. Und am Ende hat man so eine leere Hälfte vor sich:

granatapfel_leer

Und ein weiterer Vorteil: ein Sorbet lässt sich hervorragend vorbereiten. Das reduziert den Stress an Heiligabend erheblich. Wobei ich ein wenig überrascht war, wie wenig stressig und vor allem komplett frei von Streit das Kochen von Onkel Mattel und mir abgelaufen ist. So darf es von mir aus in Zukunft gerne immer sein.

Granatapfel-Orangensorbet

6-8 Personen

  • 750 ml Orangensaft
  • 175 ml Granatapfelsirup – die säuerliche Nahostvariante
  • 125 g feiner Zucker
  • 2 Eiweiß, leicht geschlagen

Am 23.12. waren Onkel Mattel, ATB und ich bei Lindenberg und haben für das Sorbet die Orangen eingeholt – schöne Saftorangen. Die wollen als erstes ausgepresst werden. Dann Orangensaft, Sirup und Zucker mischen. In eine eher flache Metallschüssel geben, in den Tiefkühler geben und komplett durchrühren, wenn sich am Rand eine feste Schicht zu bilden beginnt. Das insgesamt 3x machen. Dann die leicht geschlagenen Eiweiß unterrühren und für mindestens 3 Stunden, besser über Nacht einfrieren lassen. 

Das war es schon. Kochtechnisch wenig anspruchsvoll, aber sehr lecker. In kleine Schüsselchen füllen und frische Grantatapfelkerne darauf verteilen.

granatapfel_orange_2

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