Heute bin ich ein wenig über den Markt geschlendert, hatte zwar einen losen Plan im Kopf, was ich denn die nächsten Tage so kochen will und dann das: 10 Avocados für € 1,- Da konnte ich nicht nein sagen. Zugegebenermaßen sind es recht kleine Avocados, aber sie sind auf den Punkt reif und aromatisch. Das was in manchen Supermärkten inzwischen als ‚ready to eat‘ angeboten wird. Sozusagen das genaue Gegenteil von grünen Bananen, die man in der Hoffnung kauft, dass sie irgendwann ein genießbares Stadium erreichen. Bananen dürfte ich im Gegensatz zu vielen anderen Obstsorten derzeit essen, aber nee. Ich kann die Haptik immer noch nicht leiden. Dann lieber Avocado in rauen Mengen. Und damit dürfte ich für eine Weile auch das Fettproblem gelöst haben. Avocados sind ordentlich fetthaltig (alles ganz liebe ungesättigte Fettsäuren), jetzt bleiben nur noch die Proteine. Ich habe das Gefühl, dass ich da in letzter Zeit nicht wirklich genug von zu mir nehme. Mal sehen, wie sich das lösen lässt.

avocadosuppe

Avocadosuppe

für 4-5 Menschen

  • 1 EL Olivenöl
  • 6 sehr kleine oder 3 mittlere Avocados
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 Lauchstange, in Ringen
  • (1 rote Chili, in Ringen)
  • (Zitronensaft)
  • 1 Hand voll Mais (TK)
  • 500 ml Brühe
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1/4 Paprika, in feinen Würfeln – besser 1 gehäutete, entkernte Tomate

Von dem Lauch ein paar sehr feine Ringe als Deko bei Seite legen. Die Avocados entkernen, das Fruchtfleisch lösen und zermusen, mit ein wenig Zitrone am oxidieren hindern. Das Gemüse (und evtl. die Chili) im Öl weich dünsten. Wer es stückiger mag, der püriert nur die Hälfte des Gemüses mit dem Avocadobrei, die anderen pürieren alles glatt. Gemüsebrei in einen sauberen Topf füllen und mit der Flüssigkeit auffüllen. Vorsichtig erwärmen und auf niedriger Hitze 3 Minuten köcheln lassen. Achtung: Avocado, die zu lange gekocht wird, wir bitter und eklig.

In Teller geben, dekorieren und fertig.

Ohne die Chili ist das ein wenig zu harmlos. Ich hätte sie gern reingemacht, aber das wäre im Moment eher kontraproduktiv. Nur für Nachmacher. Wirklich, Chili und Zitrone erhöhen das Gechmackserlebnis.

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