War ja wie für mich gemacht: nachmachen mit Wettbewerb. Die Hüttenhilfe hat zum Nachkochen von Champignonrezepten aufgerufen. Bei lamicacucina gab es ein nettes Rezept für Potage Malakoff, was im Prinzip eine Kartoffel-Champignonsuppe ist. Mit leichten Veränderungen habe ich sie nachgekocht. Wunderbar lecker, aber irgendwas (das Tomatenmark? die Pilze?) habe ich leider trotz Protonenpumpenhemmer nicht ganz vertragen und habe für den Genuss mit ein wenig Bauchweh bezahlen müssen. Den Rest habe ich eingefroren, in der Hoffnung auf bessere Tage. Ich glaube einfach ganz fest daran, dass ich in einer Woche wieder halbwegs normal essen darf. Bildhübsch:

potage_malakoff

Potage Malakoff Variation

für 4

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 EL Butter
  • 500 g Kartoffeln, festkochend, geschält und in Stücken
  • 400 g Champignons, gewürfelt (2 schöne zur Seite als Deko in Scheibchen)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1-2 El Thymianblättchen, frisch gezupft
  • 1-2 EL Rosmarinnadeln, frisch gehackt
  • 100 g Blattspinat, gehackt (ich habe TK genommen)
  • Salz, Pfeffer
  • ein wenig Sahne
  • ein wenig kleingewürfelte rote Paprika

Die Zwiebel in der Butter glasig dünsten, dann Kartoffeln und Champignons ein paar Minuten mit anbraten. Das Tomatenmark dazugeben, gut umrühren. Mit der Brühe ablöschen, aufkochen und die Kräuter dazugeben. Bei geschlossenem Deckel ca. eine halbe Stunde köcheln lassen und dann pürieren. In der Zwischenzeit den Spinat mit ein wenig Wasser in einem kleinen Topf auftauen lassen. Nach dem Pürieren zur Suppe geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

In Schüsselchen füllen und mit Sahne, Champignons und Paprika dekorieren.

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