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Nicht nur die Hüttenhilfe, nein auch beim Gartenblog geht es in diesem Monat um Champignons. Bei der Hüttenhilfe habe ich schon mitgespielt, fehlt noch das Gartenevent. Ein wenig auf den letzten Drücker, aber hier ist mein Beitrag: eine Pilzsuppe. Und jetzt werde ich eine ganze Weile keine Pilze mehr kochen. So wahnsinnig gut scheine ich die derzeit leider nicht zu vertragen, so gerne ich sie auch esse und so lecker auch diese Suppe gewesen ist. Hat ja keinen Sinn. Dafür habe ich heute voll der Hoffnung und des Optimismus Brombeersträucher im Miniaturgarten gepflanzt. Ich bin gespannt, wie gut die sich bis zum Ende des Sommers machen. Mit ein wenig Glück gibt es dann zum Sommerende leckere Beeren, die sich in einen Brombeer-Apfelkuchen verwandeln lassen oder so. Aber ersteinmal zurück zur Gegenwart: Pilzsuppe.

pilzsuppe

Ich bitte zu beachten, dass ich entgegen meiner Gewohnheit die Suppe nicht todpüriert habe. Jawoll. Mit Stückchen. Und schwimmendem Toast und Käseberg. Die Suppe macht glücklich und hat im Büro Neid hervorgerufen (ich nehme Reste gern mit auf die Arbeit als Mittagessen).

Champignonsuppe

3 Portionen, also für 1-2 Esser

  • 1 EL Butter
  • 1/2 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 400 g Champignons, mundgerecht gewürfelt
  • 250 ml (Soja-) Milch
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Thymianblättchen, frisch abgezupft
  • 3 Scheiben Lieblingstoast
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 2 EL Butter, zimmerwarm
  • Salz, Pfeffer
  • 4-6 EL frisch geriebener Käse, Gruyère oder Parmesan oder was immer ihr gern zu Pilzen mögt

Die Zwiebeln in der Butter golden dünsten. Die Pilze dazu geben und 5 Minuten mit anbraten. Mit Milch und Brühe ablöschen, aufkochen und 10-15 Minuten leise im offenen Topf köcheln lassen. Den Thymian dazugeben, evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Toast toasten, die Butter mit dem Knoblauch mischen und auf den Toast streichen. Je einen Toast in einen tiefen Teller geben und mit Suppe überhäufen, mit Käse krönen.

Glücklich sein.

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