Salat hat sich als ein wenig schwierig erwiesen, beim Versuch ihn in mein normales Essen zu integrieren, primär wegen der Säureproblematik beim Dressing. Ich habe ein wenig aufgegeben und mich nach Alternativen umgesehen, vor allem weil ich im Tran eine mittlere Runde Rucola erworben habe, die irgendwie verarbeitet werden wollte. Zum Glück habe ich die Tendenz alle meine Schrot und Korn Hefte aufzuheben. Mit dem guten Vorsatz, mich an einem regnerischen Nachmittag hinzusetzen und die Rezepte alle in einen Ordner einzuheften und den restlichen Papierkram wegzuwerfen. Selbstverständlich ist es immer nur bei dem Plan geblieben – wie könnte es anders sein? Egal, in einer der älteren Ausgaben gab es ein schönes Rezept für eine Rucolacreme, das ich sofort ausprobiert habe.

rucolacreme

Rucolacreme

  • 250 g Frischkäse
  • 2 EL Milch oder Sahne oder Joghurt
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Handvoll Rucola, kleingehackt
  • 2 EL Walnusskerne
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • Rucolablätter zur Deko

Wer mag, röstet die Walnüsse trocken an und hackt sie dann. Wer faul ist wie ich, der hackt sie einfach nur. Frischkäse mit der Milch glattrühren. Restliche Zutaten untermischen. Abschmecken.

Auf Toast aufbringen (oder was immer man gern dazu essen will) und mit ein wenig Rucola verzieren. Funktioniert auch gut als Dip für Gemüsestäbchen. Oder für Grissini.

Und schon hat man ein salatdressingfreies Rucolarezept, das nicht gekocht wird.

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