Ich versuche ja immer noch mich in meinen Einschränkungen zurecht zu finden. Da lag noch eine halbe Steckrübe (Kohlrübe?) in meinem Kühlschrank und mir sind keine guten Ideen zur Verarbeitung gekommen, außer Suppe. Als Cremegemüse. Aber das wollte ich alles nicht. Bis ich auf die Idee gekommen bin, dass man die Rübe doch bestimmt wie Kartoffeln im Ofen backen kann. Und man kann. Die Rüben werden Innen ganz zart und fast schon cremig und haben Außen eine leichte Knusperhülle und schmecken leicht süßlich und insgesamt wunderbar. Tüteneinfach herzustellen, das ist in dem Sinne kein Kochen, und schmeckt einfach gut. Als Dip ein wenig Schmand und der Abend kann gar nicht mehr schief gehen.

Das aktuelle Kochevent hat Food & Glas zum Thema, von daher der kleine Ausflug, den Dip doch im Glas zu lagern, auch wenn das sicherlich nicht als Eventbeitrag qualifiziert, wollte ich mich doch vorsichtig dem Thema nähern.
gebackene_steckruebe

Gebackene Steckrübe mit Dip

für 1-2

  • 1/2 Steckrübe, geschält und in fingerfoodgerechten Spalten
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • 1-2 EL Thymianblättchen, frisch gezupft
  • 100 g Schmand
  • 1/2 kleine Knoblauchzehe, gequetscht
  • 1 TL italienische Kräuter, TK
  • Salz

Den Ofen auf 175° vorheizen.

Rübe, Olivenöl, Meersalz und Thymian gut miteinander mischen und auf einem Backblech verteilen. Etwa 45 Minuten backen. In der Zwischenzeit aus den restlichen Zutaten einen Dip herstellen.

Zusammenfügen und glücklich sein.

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