Ein kurzer Blick in die Vorräte offenbarte Aubergine, Olive, Tomate, Ziegenkäse und einen Busch mit Basilikum. Letzteres ist eher selten, weil ich die Gabe habe, die Töpfe zu gießen zu vergessen und dann gern am Stengel vertrocknetes Basilikum besitze. Aber der aktuelle Busch hält schon erstaunlich lange. Vielleicht entwickelt sich ja gerade mein grüner Daumen? Ich habe auf jeden Fall vor, ihn ein wenig zu fordern und werde am Wochenende zum Staudenmarkt im Botanischen Garten gehen und mal schauen, was sich so schönes finden lässt. Auf jeden Fall sind einige Kräuter und vielleicht auch Tomaten und Erdbeeren eingeplant. Ich hätte gerne winzig kleine Walderdbeeren, die in ihrer Winzigkeit das Aroma von ganz großen konzentrieren. Und gestreifte Tomaten. Oder violette. Oder pelzige. Die habe ich alle vor ein paar Jahren bei einer VERN-Veranstaltung gesehen. Seitdem würde ich die gern alle oder zumindest einige davon mal probieren. Mein Abendessen habe ich auf jeden Fall schneller fertig gehabt, als es mich am Wochenende Zeit kosten wird, mich für oder gegen diverse Kräuter zu entscheiden.

auberginengemuese

Auberginensauce mit Ziegenkäse und Oliven

für 2

  • etwa 250 g Muschelnudeln (oder andere kurze, dicke Nudeln)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Aubergine, in kleinen Würfeln
  • 1-2 Knoblauchzehen, gequetscht
  • 1 handvoll schwarze, entkerne Oliven in Ringen
  • 150 ml passierte Tomate
  • 1 handvoll zerbröselten Ziegenkäse
  • 2 EL frisch gehackte Basilikumblätter
  • Salz, Pfeffer

Die Nudeln nach Bastelanleitung al dente kochen.

Die Aubergine im Olivenöl anbraten. Knoblauch, Oliven und passierte Tomaten dazu geben, salzen und 10-15 Minuten leise köcheln lassen. Den Ziegenkäse hineinschmelzen, das Basilikum dazugeben und pfeffern. Geschmacklichen Zusammenhalt überprüfen und mit den Nudeln auf Teller tun. Mit ein wenig Basilikum dekorieren, wer denn mag.

Abend entspannt ausklingen lassen.

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