Die Kleine Prinzessin und ich wollten einen Kinoabend machen. Da kam uns Die Herzogin gerade recht – diese Klamotten! großartig. Da war uns die Handlung schon fast egal, als wir nur eine kleine Vorschau der Kleider gesehen hatten. Und natürlich haben wir beide uns daran erinnert, dass wir schon seit Jahren die Bastelanleitung für eine  Robe à la française in unseren Bookmarks dümpeln haben, dazu habe zumindest ich noch einen großen Leitzordner mit Referenzmaterial, detaillierten Antleitungen für begleitende Kleidungsstücke undsoweiter. Eine der Sachen, die mich immer noch abschreckt ist, dass ich erst ein komplettes Modell aus Nessel erstellen müsste, idealerweise mit Hilfe einer Schneiderpuppe, nur um es dann auseinanderzunehmen, um den Schnitt für das eigentliche Kleid abzunehmen. alle Arbeit sozusagen für die Katz. Irgendwann werde ich das machen, aber wahrscheinlich nicht in den nächsten zwei Jahren.

Zurück zum Film. Stilecht wollten wir den Film von Kuchen und Wein begleiten lassen. Die Kleine Prinzessin hat einen wunderbaren Gugelhupf gemacht mit Mandeln, Weintrauben, Muskat und Zitrone – ich werde sie noch bitten, mir das Rezept zu geben – so dass mir die Aufgabe blieb, einen passenden Wein zu finden. Was ich darüber weiß, einen passenden Wein auszusuchen, passt auf eine Postkarte. Es gibt einen Grund, warum es hier in der Regel keine Weinempfehlungen gibt. Entsprechend habe ich mich in die Hände des Fachhandels begeben, um einen passenden Wein zum Kuchen zu bekommen. Die Empfehlung bei lieblichen Weinen war eine Scheurebe Kabinett vom Weingut Brüder Dr. Becker. Ich habe den brav mitgenommen und was soll ich sagen? Ein wunderbar passender Wein. Auch das Gesamtpaket war sehr schön. Film, Kuchen, Wein und Gesellschaft.

Und ich will dringend eine Robe mit Watteaufalten.

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