Mein Magen zickt gerade wieder ein wenig rum.

‚Moist felt the acid rising in his stomach, until he could spit lacework into a sheet of steel.‘

Statt mich also an einem Tee aus Hibiskus, Zitronengras und Orangenschale mit einem Hauch von Süßholzwurzel zu erfreuen, musste ich mal wieder schauen, was ich nehmen kann, das meinen Magen beruhigt oder zumindest das saure Milieu ein wenig mildert. Meine Kräutertante (von Kräuter Kühne) hatte mir schon vor einiger Zeit dazu geraten, in solchen Fällen als Nebenhertee Fenchel zu nehmen, weil er basisch ist. Das Problem ist nur, dass ich Fencheltee nicht besonders mag – ich finde ihn ausnehmend langweilig. Dazu muss ich sagen, dass ich bisher immer nur Fencheltee aus einem Beutel getrunken habe. Dieses Mal habe ich brav ganze Fenchelkörner aus dem Kräuterladen des Vertrauens erworben, nach Bastelanleitung zubereitet und siehe da: es schmeckt lecker. Intensiv-fenchelig, nicht im entferntesten langweilig. Jibbet öfter.
fencheltee

Fencheltee

1 Liter

  • 2 EL Fenchelsaat in Arzneimittelqualität
  • 1 Prise Süßholzwurzel
  • 1 l kochendes Wasser

Die Fenchelsaat ordentlich in einem Mörser anquetschen, um die Aromen freizusetzen. Fenchel und Süßholz mit dem kochenden Wasser überbrühen und zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen. Das ist kein Tee für Hektiker. Über den Tag verteilt immer mal wieder eine Tasse trinken.

So schmeckt Fencheltee.

Advertisements