Schon vor einiger Zeit wollte ich ja melanzane di parmigiana machen… Und jetzt bin ich endlich dazu gekommen. Meine Variante schien mir deutlich weniger schwer zu sein als das, was ich so aus Restaurants kenne und auch deutlich fruchtiger in der Gesamtanmutung. Vielleicht ist die parmigiana so nicht ganz orthodox, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Ich hatte zu viel Zeug vorbereitet, als dass alles in die kleine Auflaufform gepasst hätte… aber so gab es am nächsten Tag (mal wieder) ein schönes Resteessen: getoastetes Pide mit gebratenen Auberginenstreifen, Tomatensauce und Mozzarellawürfeln. Und weil ich zu fauol zum Fotografieren war, stellt sich der geneigte Leser bitte selber vor, wie ein Auberginensandwich aussieht.

Meine melanzane di parmigiana gibt es hier in der Ansicht:

melanzane_di_parmigiana

melanzane di parmigiana

für 2

  • 2 Auberginen, längs in dünne Scheiben geschnitten
  • Mehl zum Bestäuben
  • viel Olivenöl (und konsequenterweise auch Küchenkrepp)
  • 1 große Dose pomodori pelati, gewürfelt
  • Meersalz
  • 1 große Handvoll frisches Basilikum, gezupft
  • 200 g Mozzarella, in Würfeln
  • 150 g Parmesan, frisch gerieben

Die Auberginenscheiben mit Mehl bestäuben und in heißem Olivenöl braten, bis sie auf beiden Seiten gold-braun sind. Auf Küchenkrepp das überschüssige fett abtropfen lassen. Währenddessen in ein wenig Olivenöl die gehackten  Tomaten mit Meersalz würzen und auf etwa die Hälfte einkochen lassen. Währenddessen den ofen auf 180° vorheizen.

In einer Auflaufform Aubergine, Tomaten, Basilikum, Mozzarella und Parmesan abwechselnd schichten. Mit Parmesan als letzter Schicht abschließen und für 15-20 Minuten im Ofen verschwinden lassen.

Vor dem Essen ein klein wenig abkühlen lassen, damit man sich nicht den Mund verbrennt.

Fruchtig-frischer Sommerauflauf. Erstaunlicherweise.

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