Anikó hatte sich gewünscht, dass ich das Rezept für die Resteverwertung von Ananasschalen austeste. Das habe ich bei der nächsten Ananas auch gleich getan. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: das war so rein gar nichts. Ich habe, wie es vorgesehen war, die Ananasschalen einer mittleren Ananas in einen Glaskrug gegeben, mit ca. 1 Liter Wasser übergossen und fliegen-, aber nicht luftdicht verschlossen. Sprich, ich habe ein Küchentuch über den Krug gelegt. Sieht bis dahin gar nicht so schlecht aus, oder?

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Den Krug habe ich dann auf meiner Küchenfensterbank für 4 Tage stehen gelassen. Der Ansatz soll 3-4 Tage eine Chance bekommen, vor sich hin zu gären. Ich bin mir nicht sicher, vielleicht hat der Ansatz das gewittrige Wetter nicht vertragen, die Sonne, die er auf der Küchenfensterbank bekommen hat… ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte sich nach 4 Tagen zwar wie angekündigt ein leichter Schaum auf der Oberfläche gebildet, aber leider auch weißer Schimmel:

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Den erkennt man zwar nicht so wahnsinnig gut auf dem Bild, aber er war leider in der Realität nicht wegzudiskutieren. Entsprechend habe ich alles entsorgt und kann nicht von wunderbaren Erlebnissen mit einem Pineapple Cooler berichten. Denn eigentlich sollte an dieser Stelle der Pineapple Cooler durch ein Tuch abgeseiht werden, evtl. noch mit ein wenig Zucker versorgt und dann gut gekühlt getrunken werden. Als Sommergetränk. Ähnlich wie Cider.

Ich gebe dem Rezept noch genau eine Chance, bevor ich es endgültig verwerfe.

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