Grillen ist eine der letzen Bastionen der Carnivoren. Wo der erste Gedanke an Essen von den allermeisten mit Stücken vom (oder auch dem ganzen) toten Tier assoziiert wird. Man kann auch mit Vegetariern grillen, wirklich, ich war dabei. Und bin satt geworden und habe mich über das gute Essen gefreut. Die Herausforderung mag ein wenig größer sein, aber einfach muss ja nicht immer sein. Mir ist allerdings bei dieser Gelegenheit aufgefallen, dass ich die meisten Grillrezepte, auch die Standards, so gut wie nicht verbloggt habe. Es gibt so einiges, was sich an Gemüse, Käse und Getreideprodukten auf den Grill werfen lässt. Nur ist das meist schneller aufgegessen, als ich daran denke, ein Bilddokument herzustellen. Das Basisrezept für diesen grillierten Champignon (Schmampingjong) stammt von Herrn Es Ex-Schwiegermutter: große Champignons nehmen, Stiele rausdrehen, mit Knoblauch- oder Kräuterbutter füllen, von außen fetten und so lange auf den mäßig heißen Grill legen, bis die Champignons ihre Farbe und Konsistenz in Richtung gegart geändert haben. Wer zu großzügig mit der Butter ist, wird mit zischendem Fett auf heißen Kohlen bestraft.

grillchampignon

Ich mache meine Butter meist selber: Butter, grobes Meersalz, Knoblauch und frisch gehackte Petersilie ist die Norm. Man kann auch noch ein wenig Schafskäse in den Pilz geben, wenn man denn gern möchte. Schmeckt auch gut.

Vollkommen einfach, das schaffen auch Menschen mit Kochbehinderung. Noch dazu schnell und wirklich lecker.

Mein lieblingsgegrillter Champignon aus Kindertagen ist mit einer Gorgonzolafüllung. Davon ein andermal.

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