Dafür, dass ich die meisten eingekochten Sachen so mäßig häufig esse, koche ich eher viel ein. So konnte ich neulich nicht widerstehen, als es auf dem Markt eine Stiege Himbeeren, also ca. 1,5 kg, für einen Euro gab. Ich wusste zwar nicht, wie ich so viele Himbeeren verarbeitet bekommen sollte, zumal für das Wochenende schon ein anderer Kuchen gebacken war,doch war ich voll der Zuversicht, dass sich was finden würde. Und es fand sich auch. knapp die Hälfte habe ich einfach so, bzw. im Frühstücksmüsli aufgegessen und den Rest zu Himbeermarmelade verarbeitet. Und weil meiner Meinung nach Zitrone sehr schön mit Himbeere harmoniert, wurde das Ganze mit abgeriebener Zitronenschale aromatisiert. 
Testesser willkommen!

himbeermarmelade 

Himbeer-Zitronen-Marmelade

  • 900 g Himbeeren
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 300 g 3:1 Einkochzucker

Alle Zutaten mischen und etwa 1 Stunde durchziehen lassen. Aufkochen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe durchführen, wenn sie gelingt: in Gläser abfüllen. Wenn nicht: weiterkochen, bis sie gelingt.

Die Twist-off-Gläser verschließen und 10 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen und vollständig abkühlen lassen. 

Marmelade wird geschmacklich nicht dadurch besser, dass man sie stehen lässt. Das ist kein Wein oder so. Es hindert einen also nichts daran, sich sofort das Sonntagsbrötchen mit schöner Himbeermarmelade zu bestreichen.

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