Wenn es warm ist, kann ich mich tagelang zu den Hauptmahlzeiten von Salat ernähren. Womit ich jetzt auch schon wieder angefangen habe. Die letzten Tage gab es nur Salate. Ein paar sind bilddokumentarisch festgehalten, andere leider nicht. Einer war besonders gut – Grüne Bohnen, Rucola und getrocknete Tomaten – aber leider ohne Bild. Bei Rucola mit frittiertem Tofu und Sesam habe ich glücklicherweise ein Bild gemacht. Der Salat hat ein wenig was von Cross Culture Cooking, es sind deutliche asiatische Obertöne vorhanden.
Die leisen Bedenken, dass ich durch dauernde Salate abnehmen könnte, habe ich durch eher kaloriendichte Zutaten versucht einzudämmen. Es sollte mir auch gelungen sein.

sesam_rucola_salat

Rucola-Tofu-Sesam Salat

für 1 als Hauptmahlzeit, 3-4 als Beilagensalat

  • 6 Stücke frittierter Tofu, geviertelt
  • Sojasauce
  • 2 Handvoll Rucola, evtl. halbiert
  • 1 TL Rosmarinnadeln, frisch gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, weißer und grüner Teil in Ringen
  • 1 EL Sesamsaat (wer gut ist, der röstet die Sesamsaat in einer fettfreien Pfanne, bis sie golden ist)
  • 1/4 TL hellen, flüssigen Honig
  • 1/2 TL körnigen Senf
  • 1/2 TL Miso
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 TL Sojaöl

Ich habe fertig frittierten Tofu gekauft: meine Begeisterungsfähigkeit für eine verräucherte Küche war eingeschränkt. Die geviertelten Tofuwürfel mit Sojasauce übergießen, beiseite stellen und ab und an umrühren, während man sich um den restlichen Salat kümmert.
Rucola, Rosmarin, Frühlingszwiebeln in einer Schüssel mischen.
Aus Honig, Senf, Miso, Zitrone und Öl ein Dressing herstellen. Das geht am einfachsten, indem man alles in ein Schraubglas füllt und gut schüttelt.
Den Tofu abtropfen lassen, sonst wird das zu salzig. Alles, bis auf die Sesamsaat gut miteinander mischen. Mit Sesam bestreuen und glücklich sein.
Wer dazu Brot möchte, dem sei in Sesamkringel, die etwas härtere Variante, ans Herz gelegt.

Wunderbar entspanntes Sommeressen.

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