Meine Erdbeeren müssen die langsamsten der Republik sein. Während anderswo seit Wochen die Erdbeeren komplett abgeerntet sind, werden meine jetzt erst richtig reif. Im tapferen Kampf gegen irgendwelche komischen kleinen Tiere, die mir die Erdbeeren anfressen, konnte ich trotzdem einige retten und habe einen wunderbaren Erdbeerquark daraus zusammengestellt. Es ist ein tüteneinfaches, klassisches Rezept und vielleicht gerade deswegen besonders lecker. Einfach so gelöffelt: großartig. Wahrscheinlich isser auch gut, wenn man ihn als Füllung für Pfannekuchen oder ähnliches benutzt. Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert.
Mitbewohnerette 2.2 hat mich wieder auf die Idee gebracht, dass ich auch süßen Quark machen könnte. Normalerweise mache ich immer salzigen Quark mit Paprikawürfeln und Thymian oder mit Petersilie und Zwiebelchen. Davon ist eigentlich immer eine Portion in meinem Kühlschrank. Mitbewohnerette 2.2 hat gerne und häufig süßen Quark gegessen, meist mit Ananas (ein wenig gruselig: Dosenananas mit nahezu fettfreiem Quark) und das dann als Abendessen deklariert. Soweit würde ich nicht gehen. Ich bin kein Fan süßer Hauptgerichte, aber als Nachtisch ist das ganz wunderbar.

erdbeerquark

Erdbeerquark

für 2 als Nachtisch

  • 250 g Sahnequark, das ist der mit 40% Fett i.Tr
  • 3 EL Zucker, nach Belieben abwandeln
  • 1/2 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
  • 150 g Erdbeeren, mundgerecht gewürfelt, ein paar für die Deko bei Seite legen

Bis auf die Dekoerdbeeren alles gut miteinander vermischen. Prüfen, ob einem der Zuckergehalt zusagt. In Schüsselchen füllen und dekorieren: fertig.

Manna.

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