Von einem leider nicht dokumentierten, aber ganz wunderbaren Rosa Reissalat hatte ich noch gekochte Rote Bete im Hause. Und wenn die da ist, dann ist das eine Vorspeise, die in unter 5 Minuten fertig gestellt ist.  Selbstverständlich habe ich mir die Bilder erst nach Vernichtung der Beweismittel angesehen und festgestellt, dass der Tellerrand leicht Rote Bete beschmiert ist… das lässt sich so jetzt leider nicht  mehr ändern.
Über die Jahre und mit der einen oder anderen neuen Erfahrung habe ich mich von einer Hasserin zu einer Liebhaberin der Roten Bete entwickelt. Ich kannte früher nur sauer eingelegte Rote Bete und die fand ich gräßlich. Die finde ich immer noch gräßlich. Aber frisch gekocht oder auch frisch geraspelt ist sie einfach wundebar. Ganz besonders mag ich das Zusammenspiel von erdig-süßer gekochter Roter Bete mit salzig-scharfem Schafskäse. Wenn dann noch Minze dazu kommt…. Heaven.

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Rote Bete Vorspeise

Pro Nase

  • 1/2 faustgroße, gekochte und geschälte Rote Bete in Scheiben
  • 3-4 EL frisch zerbröselten Schafskäse (ich hatte wunderbaren korsischen)
  • 1 EL frische Minzblättchen, nach Belieben ganz oder gezupft

Kein Salz, kein Pfeffer. Das ist total basic und in dem Sinne weder Rezept noch kochen.

Rote-Bete-Scheibchen auf dem Teller arrangieren, mit Käse bestreuen und mit Minze abschließen.

Sehr glücklich sein.

Edit:
Confession time. Ich kann mit Bildbearbeitunsprogrammen nur sehr, sehr rudimentär umgehen. Ich schaffe es, einen Bildausschnitt zu wählen, die größe zu verändern und wenn ich mir ein wenig Mühe gebe, dann spiele ich mit Helligkeit und Farbwerten. Oh – und mit ein wenig Glück funktioniert der Weißabgleich. Wenn ich also sage, dass rosa Geschmiere ließe sich jetzt nicht mehr ändern, meine ich, dass Frau KochSchlampe es nicht mehr ändern kann. Begabtere Menschen, zum Beispiel das Zitronencurry, die können das.
Beweis hier, Tellerrand ohne rosa:

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