Letzte Woche war ich ganz kurz in München. Das einzige touristische, für das ich Zeit hatte, war ein ausführliches Schlendern über den Viktualienmarkt. Ich mag den Markt, es war mir natürlich zu voll, aber das muss ich um die Mittagszeit während des Oktoberfests bei strahlendem Sonnenschein wahrscheinlich erwarten. Ich hätte gern noch viel mehr eingekauft, aber leider hatte ich in meinem Täschle nicht mehr sehr viel Platz und das Flugzeug wartete schon zumindest gedanklich am Horizont. Etwas wollte ich aber mitnehmen und hatte einen Stand mit Brezeln gesehen, die sehr gut aussahen: Karnoll’s Kaffeestandl. Die Brezeln waren auch großartig: außen schön kross, innen weich und ein Gedicht. Die Brezeln wurden stückchenweise mit Butter bestrichen und ganz entspannt des Abends auf der Terrasse als Abendbrot verzehrt. Brezeln, das kann der Bayer. Aber richtig.

muenchner-brezeln

Ich will nur der Vollständigkeit halber erwähnen, dass ich nicht vergessen habe wie man in echt kocht. Es ist nur so, dass ich in der letzten Zeit nicht so wahnsinnig viel Gelegenheit dazu hatte, weil die heimatliche Küche nicht immer in Griffweite war. Es gibt aber schon wieder einige Bilder, die darauf warten, verbloggt zu werden (und es ist nur sehr wenig Rezepteraten dabei).

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