Die Buntköchin hat gerufen und ich wollte wie angekündigt bei der Mozzarellarevolution mitspielen:

Blogevent | Mozzarella Revolution | 1.10.-31.11.09

Die letzten Tage war ich leider ein wenig gehandicappt, was meinen Computer- und Internetkonsum angeht: in meiner unendlichen Weisheit hatte ich Tee auf das Trackpad gegossen, so dass ich zwar noch munter den Mauszeiger bewegen, aber ohne die Hilfe einer externen Maus nichts mehr anklicken konnte. Dazu kam ein kleiner Ausflug in Richtung Wiesbaden und schon kam ich erst am Freitagnachmittag dazu, das Gerät beim Computerhändler meines Vertrauens zur Reperatur vorbeizubringen. Und siehe da: heute früh um 11.00 kam ein Anruf: das Gerät sei fertig, ich möge es doch bald abholen kommen. Glücklicherweise ist der Laden in fußläufiger Entfernung zum Büro, so dass ich mein schneewittchenbeklebtes Gerät wieder daheim habe.
Letzte Woche bin ich endlich dazu gekommen, meinen schon länger gehegten Mozzarellaplan in die Wirklichkeit umzusetzen – nicht nur gab es eine Gelegenheit mit Mitessern, nein, es gab auch endlich Papaya auf dem Markt zu kaufen, die sich die Wochen davor erfolgreich vor mir versteckt hatte. Leider habe ich nicht bedacht, dass Büffelmozzarella nicht schwangerentauglich ist, so dass Little Sister leider außen vor sein musste. Das nächste Mal werde ich die Schwangerschaftsrestriktionen genauer studieren!

mozzarella-papaya

Papaya mit Büffelmozzarella

für 3-4 als Vorspeise

  • 1 rote Chili, entkern und in feinen Streifen
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Limettensaft
  • Salz
  • 1/2 TL Currypulver (z.B. Madras)
  • 2 x 125 g Mozzarellakugeln (am besten aus Büffelmilch), in Scheiben
  • 1 Papaya, geschält, halbiert, von Kernen befreit und in Scheiben
  • 1/2 Bund (Thai-) Basilikum (hatte ich nicht mehr im Hause)

Die Marinade aus Chili, Öl, Limette, Salz und Curry herstellen, mindestens 20 Minuten ruhen lassen.
Papaya und Mozzarella in Lieblingsformation auf Tellerchen arrangieren und mit der Marinade übergießen. Wer beim Einkaufen weniger vergesslich ist als ich, der hat dann noch normales oder Thaibasilikum für die Deko da. Dazu passt hervorragend leicht knuspriges Baguette.

Fertig ist das Appetithäppchen.

Schmeckt wunderbar. Trotz anfänglicher Zweifel, ob zwei tendenziell neutrale Sachen was gutes ergeben können, kann ich diese Mozzarellavariante als Abwechslung vom ubiquitären Caprese nur empfehlen.
Ganz vergessen: das Rezept ist aus dem geliebten Wellfood-Kochbuch.

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