Neulich gab es sie ja bereits, die Verbindung aus Kürbis und Linsen. Und weil es so schön war, in einer Abwandlung gleich noch einmal. Mit besser erkennbarer Linse und weniger deutlichem Kürbis. Ich bin schon wieder im vollen Suppen-, Eintopf- und Auflaufmodus, obwohl es bisher unsaisonal warm geblieben ist. Angeblich wird der Dezember schön knackig-kalt, da werde ich dann meinen Hang zum Winteressen vollkommen ausleben können. Und spätestens dann werde ich mich auch weigern, den Türöffner für die kleine Katze zu spielen, die sich derzeit nicht entscheiden kann, ob sie rein oder raus will und deswegen alle naselang nach dem einen oder dem anderen maunzt.
Während ich also auf den eigentlichen Winter mit hoffentlich kalt und ein wenig Schnee warte, koche ich mich für die Winteressen warm:

Kürbis-Linsen-Suppe

für 3-4

  • 1 mittlere Zwiebel, feingehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 250 g Kürbis, geschält und geraspelt (es sei denn es wäre Hokkaido: dann nur geraspelt)
  • Olivenöl
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer
  • 1/2 EL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Koriander, gemahlen
  • je eine großzügige Prise an Zimt und Kurkuma
  • 1/2 TL Chili (für die empfindlichen weniger oder ganz weglassen)
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 175 g gelbe Linsen (andere gehen auch, schmeckt dann halt ein wenig anders)
  • Salz, Pfeffer
  • Koriander für die Deko (optional)

Das sieht nach einer relativ langen Zutatenliste aus, aber wenn man genauer hinsieht: das meiste sind Gewürze. Es ist also überhaupt kein Vorbereitungsdrama, diese Suppe zu bauen.
Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Gewürze im Öl anbraten, bis alles zu duften anfängt. Tomaten, Linsen und ca. 900 ml Wasser zufügen. Aufkochen und dann zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn er gerade da ist: mit Koriander dekorieren. Sonst einfach so glücklich werden.

Suppenkasperdasein genießen.

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