Neulich war ich bei ATB und es gab: Fenchelgratin mit Tomatensalat. Das ist für mich eines der absolut klassischen Kinderessen. Ich liebe es. Es ist vollkommen mild und lecker und überhaupt. Abgesehen von allem anderen ist es auch noch ganz einfach zu kochen, allerdings weniger geeignet, wenn man sofort essen möchte. Hier muss man wahlweise ein wenig planen oder etwas Geduld mitbringen. Ich habe mich für eine Mischung aus beidem entschieden. Mit anderen Worten: ich habe Resteverwertung betrieben und die restlichen Kartoffeln, die ich so großzügig gekocht hatte alle einer zweiten Bestimmung zugeführt. Außerdem kann man sich damit schmücken, ein saisonales Essen zu kochen, zumindest, wenn man einen eventuellen Tomatensalat nicht erwähnt. Fenchel gehört zu den Gemüsen, bei denen ich eher minderkreativ bin. Fenchelgratin? Ja.
Fenchelsuppe? So als Ausnahme mal.
Fenchel gestippt in gesalzenes Olivenöl als Antipasto? Ja.
Danach verlässt es mich allerdings dann schon weitgehend. Man kann sicher noch ganz viele andere Sachen damit machen, aber was genau… entzieht sich meinem Kochalltag.

Fenchel-Kartoffelgratin

für 2

  • 2 Hand voll Kartoffeln, grob gewürfelt und gekocht
  • 2 Knollen Fenchel
  • ein wenig Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Hand voll Gouda, frisch gerieben

Den Ofen auf 190° vorheizen.
Den Fenchel putzen (das Grün dabei aufheben), achteln und in ein wenig Gemüsebrühe knapp gar kochen. Am Ende der Garzeit das Grün dazugeben. Das Gemüse mit der Sahne binden und mit Salz und Pfeffer (optional) abschmecken. Kartoffeln in eine ofenfeste Form geben, den Fenchel samt Flüssigkeit dazu geben und alles mit Käse überstreuen. Das Gratin für etwa 15 Minuten in den Ofen geben oder bis der Käse golden ist und Blasen wirft.

Sich über ein schönes Essen freuen.

Eventuell einen kleinen Tomatensalat mit Essig-Öl-Dressing dazu bauen.

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