Kekse kann man ja fast gar nicht zu viele haben. Für den Fall, dass man doch glaubt, eine leichte Überproduktion hergestellt zu haben, hilft es diese Zweifel leise an einem nahezu beliebigen Ort zu äußern – im Normalfall werden gleich mehrere Menschen darauf aufmerksam machen, dass sie wirklich dankbare Abnehmer wären. Das erinnert mich daran, dass ich einem Freund versprochen habe, ihm noch ein wenig Überschuss zuzuschicken. Das werde ich morgen machen.
Beim Weihnachtskeksebacken habe ich immer wieder zu viel Eiweiß und muss überlegen, was ich mit denen machen will. Einfrieren ist natürlich eine Option und die andere klassische Variante ist, Makronen zu backen (oder Baiser). In dem Falle habe ich mich für Mandelmakronen entschieden, eine minimale Abwandlung des Rezeptes hier vom  zitronencurry. Es sind wirklich tüteneinfache Kekse, auch wenn ich meine Überzeugung, dass das Eiweiß für Makronen steif geschlagen gehört nicht ablegen konnte und so einen Arbeitsschritt mehr dabei hatte. Sie sind sehr lecker geworden:

Mandelmakronen

  • 300 g Mandeln, ungeschält und gemahlen
  • 250g Puderzucker
  • 3 Eiweiß, schnittfest geschlagen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt (optional)

Backofen auf 200° vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten zu einem eher klebrigen Teig vermischen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln walnussgroße Kugeln auf’s Blech setzen und ca. 10 Minuten backen (bei 11 Minuten waren sie bei mir ein von unten ein wenig zu dunkel). Vom Blech nehmen, auskühlen lassen und in gut schließenden Blechdosen verwahren.

Einfache, gute Weihnachtskekse.

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