Laos ist ja kulinarisch gesehen nun wirklich nicht der Nabel der Welt, aber mit Sicherheit eines der faszinierendsten Länder Südost-Asiens. Andererseits, allein die Nudelsuppen sind schon eine Reise wert, auch wenn die besten Suppenköche in Laos ansässige Vietnamesen sind. Die klassische Suppe besteht vor allem aus einer Fleischbrühe, die in aller Herrgotts/Buddhafrühe Stunden lang gekocht wird. Und weil das so elendig lang dauert, geht der gemeine Laote zum Frühstücken lieber in einen Nudelshop, statt mitten in der Nacht Koch-Arien zu veranstalten.

Normaler Weise kommen – neben den Glasnudeln natürlich – kleine Schweinefleischbällchen in die Suppe. Der Gast kann dann nach Belieben Chili- und Fischsauce, Zucker und Mungsprossen hinzu fügen. Frische Korianderblätter und Zitronensaft sowieso.

Aber nicht nur am Morgen will der gemeine Laote die Nudelsuppe genießen. Auch sonst und wo immer es geht. Auf den Fähren über den Mekong fahren daher immer Damen mit ihren mobile Essenständen mit. Lao fast food eben.

Reisnudeln (oder Reispapier) wird überall im Land hergestellt. Ist ein ziemlich aufwendiger Prozess, schweißtreibend sowieso. Die Reispapierfladen werden in der Sonne getrocknet und später zu Reisnudeln geschnitten. Have a look!

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