Nach dem Erfolg der Luxusmöhrchen wollte ich sehen, ob sich daraus nicht auch eine nette Suppe herstellen lässt. Und siehe da: perfektes Comfort Food mit leichtem Hauch von Eleganz durch die freundliche Vanille. Natürlich bin ich so ungefähr eine Woche zu spät für das Soulfood-Event, ich scheine ein großartiges Talent entwickelt zu haben, Sachen dann in meinem Blog zu veröffentlichen, wenn die Deadline des dazu passenden Events seit ein paar Stunden oder Tagen abgelaufen ist. Zum Glück gibt es schlimmere Schicksale.
Wenn ich die Suppe so, normal als Hauptessen zu mir nehme, muss sie nicht vollkommen todpüriert sein. Wenn ich sie als Vorspeise in einer Menüfolge einsetzte, würde ich sie vollkommen glatt pürieren und evtl. ein wenig mehr Brühe nehmen um die geschätzte seidig-glatte Qualität auch wirklich erreichen zu können. Ein sehr einfaches, sehr schönes Essen, das es gerne öfter geben darf. Zumindest so lange meine Vanillevorräte noch halten. Da scheint zum Glück kein Mangel am Horizont zu sein, nach den großzügigen Mengen, die ihren Weg in meinen Haushalt gefunden haben.

Das Wunderwerk:

Luxus-Möhrchensuppe

für 4 Portionen oder 2 als Abendessen

  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 500 g Möhren, gerieben
  • Butter
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml weißer Portwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1,5 Vanilleschoten
  • 100 ml Sahne (Crème fraîche geht natürlich auch)
  • Ahornsirup oder Honig
  • Salz, Pfeffer

Die Zwiebel in reichlich Butter glasig dünsten – die Möhren und den Zucker dazugeben, 3 Minuten anbraten und mit dem Port ablöschen. Mit Gemüsebrühe  auffüllen, Vanilleschoten auskratzen und Mark und Schote in die Brühe geben.
Mit geöffnetem Deckel bei nicht zu großer Hitze kochen, bis die Möhren gar sind. Das dauert ca. 12 Minuten.
Die Suppe fein pürieren (Schote vorher rausnehmen!).

Die Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Ahornsirup oder Honig abschmecken.

Auf Tellerchen verteilen und die Seele streicheln.

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