Mir war das Thema ja ein wenig zu weit gefasst: ‚ohne‘.
Schließlich koche ich schon ein Leben lang ohne Fleisch, so dass ich quasi ein beliebiges Rezept des Blogs zum Thema passend hätte einreichen können. Um ein wenig herausfordernder für mich zu werden, habe ich mich eingeschränkt auf das Thema vegan, dass qua definitonem dann auch laktosefrei ist. Und weil hier Kaloriendichte schwer zu erreichen ist, ist es auch eher kalorienarm und noch dazu nicht besonders reich an Kohlenhydraten (wurde mir zumindest mal gesagt…). Wie man sieht, habe ich das Thema ‚ohne‘ wirklich versucht, in ein schönes Essen umzusetzen. Vor dem Thema vegan stehe ich wahrscheinlich ähnlich hilflos wie die meisten Fleischesser vor dem Thema vegetarisch. Ich weiß, dass es eine große, bunte Welt ist, aber wenn ich dazu gewzungen werde, mich daran zu halten, habe ich auf einmal keine Ideen mehr. Deswegen war ich ganz froh, mich an das vegetarische Chili erinnert zu haben, das hier sehr passend ist. Zumal ich häufig alle Zutaten in der Vorratskammer, bzw. im Kühlschrank habe. Ich verlasse mich hier sehr darauf, Halbfertigprodukte einzusetzen, so dass der Eintopf noch dazu in Windeseile und mit wenig Arbeit fertig ist.
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Blog-Event-LV - Ohne (Einsendeschluss 15. April 2010)

Und Ansicht des Chilis:

Veganes Chili

für 2-3

  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Scheiben
  • 2 rote Chilis, in Ringen
  • Olivenöl
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 125  Shiitakepilze, gewürfelt
  • 400 g Dose Pizzatomaten
  • 400 g Dose Kidneybohnen
  • 150 g Mais, TK
  • Salz, Pfeffer
  • 2 handvoll Koriander, gehackt
  • Soja Cuisine, optional (oder auch crème fraîche, wenn man weder vegan noch laktosefrei sein will/muss)

Knoblauch und Chili für etwa 2 Minuten im Olivenöl anschwitzen. Kreuzkümmel und Pilze dazugeben und unter rühren etwa 3 Minuten weiterbraten. Tomaten, Bohnen, Mais, 150 ml Wasser dazugeben. Ca. 10 Minuten köcheln lassen (mit offenem Deckel) oder bis der Mais die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat. Mit Salz, Pfeffer, Koriander abschmecken. Ich mag die Kombination aus der Weichheit der Bohnen, der Süße des Maises und der Schärfe der Chilis.

Ich würde immer ein wenig der Soja Cuisine dazugeben, um die Schärfe der Chilis ein wenig zu mildern. Wer sehr scharfempfindlich ist sollte wahlweise nur eine Chili nehmen oder die Kerne aus den Chilis entfernen, bevor sie in Ringe geschnitten und in das Öl gegeben werden.

Zu dem Eintopf würde ich ein Stück Brot, gerne von der weißen Sorte, empfehlen. Schmeckt am zweiten oder dritten Tag noch besser als am ersten, wie es sich für einen ordentlichen Eintopf gehört.

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