Auch wenn ich sehr lange sehr still gewesen bin: ich lebe noch. Zwischendurch war ich nur erst mit Anikó und Zwerg erst in Ungarn und dann in Österreich, um anschließend noch ein paar Tage beim GröFaZ in Zürich zu verbringen. Und damit es nicht zu langweilig wird, werden die einzelnen Reiseberichte nicht in chronologischer Reihenfolge kommen, sondern in der, nach der mir gerade ist. Und heute ist mir nach Neusiedler See, insbesondere nach Mole West. Über Mole West war in einer der letzten Essen & Trinken-Ausgaben ein kleiner Bericht, dass es eines der besten und schönsten Restaurants sei, wenn man im Burgenland, bzw. am Neusiedler See unterwegs ist. Da uns die Speisekarte schon im Onlineauftritt nicht unbedingt zugesagt hat, wollten wir dort nicht unbedingt essen gehen – was sich auch vor Ort als richtige Entscheidung herausgestellt hat. Der Laden hat bestimmt gute Küche – wir haben ein paar der Palatschinken dort probiert – aber mir ist der Laden insgesamt zu glatt, zu druchgestylt und zu gewollt anders als die anderen Kinder. Er hat wenig gewachsenes und viel poliertes. Nichtsdestotrotz: wunderbar gelegen, wahrscheinlich vom Ort her eines der schönsten Restaurants in der Gegend überhaupt. Wir waren für das Süße gleich am ersten Nachmittag unserer Ankunft dort:

Der Neusiedler See ist unglaublich flach. So flach, dass man ihn eigentlich komplett zu Fuß durchqueren könnte. Als wir da waren hatte er schon fast Hochwasser: die tiefste Stelle war 1,70m tief. Normalerweise erreicht er nur 1,50m Tiefe. Spaß machen würde die Wanderung allerdings nicht: der See ist recht sumpfig und zu sehr großen Teilen mit Schilf bewachsen: das ganze Grün, was man hier am Bildrand sieht ist alles Schilfgürtel. Gesegelt wird trotzdem, ich möchte aber sehen, wie es hier jemand schafft, sein Boot durchzukentern.

Das Restaurant Mole West liegt an der Mole West (große Überraschung hier, ich weiß). Leider habe ich kein Sonnenuntergansbild, wie es sich hier eigentlich gehören würde, weil wir entweder zu der Zeit jeweils was anderes gemacht haben oder es ein wenig geregnet hat. Aber egal, schöner Blick und ich finde große Wasserflächen immer sehr entspannend. Und es gibt hier sogar richtigen Wind, fast wie am Meer. Damit hatten sich unsere beiden Nordlichter schon wieder sehr viel mehr Zuhause gefühlt, während es für mich eher das Urlaubgsgefühl verstärkt hat. Und zu Urlaub gehört Eis.

Hier in der Form von mit Eis gefüllten Palatschinken. Wunderbar, sehr lecker, sehr gut gemacht. Zwerg und ich hatten die beide, während Anikó sich für Marmeladengefüllte entschieden hat. Wer sich die besseren ausgesucht hat ist Ansichtssache. Ich mochte meine so sehr gern, aber Eis ist eigentlich fast immer gut. Sehr entspannter Start in die Zeit am See: mit Eis in milder Nachmittagssonne und schönem Blick aufs Wasser.

Am Neusiedler See ist Abends/Nachts nicht viel los:

Das ist der Blick von der Mole über den See, so gegen 10.00 am Abend. Vielleicht war es auch schon halb 11.00… Einfach wunderbar, ganz entspannt früh schlafen gehen, fast zeitgleich mit den Enten:

Und was wir sonst noch gemacht haben, werde ich in der nächsten Zeit so nach & nach posten. Vor allem, wo man in Neusiedl besonders schön essen gehen kann.

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