muss man mit dem kochen, was die Vorräte so hergeben. Ich hatte gestern Abend HUNGER. Eigentlich war der Plan, nach der Arbeit noch einkaufen zu gehen, weil ich am Wochenende nichts aufgefüllt hatte, da wir ein sehr nettes Familienwochenende in Kiel verbracht haben (Bericht zum Treffen mit Anikó und Ostwestwind von Küchenlatein gibt es hier). Aber. Dann hatte ich eine Benachrichtigungskarte, dass meine ersehnte neue Brille auf der Post auf mich wartet. Sofort bin ich los und habe ewig angestanden, um das kleine Päckchen in Empfang nehmen zu können. Mit der musste ich entsprechend sofort zum Optiker, um mir die Bügel kürzen zu lassen – bei mir sind die Bügel immer zu lang und fast alle Brillen schlicht zu groß, so dass ich im Endeffekt keine Zeit mehr hatte, um vor dem absoluten Hungertod noch einkaufen zu gehen.


Nur, was tun? Spaghetti mit Bärlauchpesto hatte ich schon am Abend davor… Brot keines im Hause, nicht einmal Milch, um Pfannekuchen herstellen zu können. Eine Bestandsaufnahme ergab, dass noch Möhren, Kartoffeln, eine Zucchini, Rote Bete, Büffelmilchfeta , 2 Eier und Joghurt da waren. Nach ein wenig hin & her habe ich mich dann für einfache Gemüsepuffer entschieden:

Gemüsepuffer

für 1

2 Kartoffeln, geraffelt
2 Möhren, geraffelt
1 Ei, verquirlt
1 EL Mehl
75 g Büffelfeta
1/2 TL Thymian, getrocknet
Salz, Pfeffer
Butter, zum Braten

Bis auf die Butter alles zusammenrühren. Bei mittlerer Hitze in einer kleinen Pfanne mit der Hälfte des Teiges einen großen Puffer herstellen. In ca. 5-7 Minuten goldbraun braten, wenden & wiederholen. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.

Tüteneinfach, gut und vor allem schnell.

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