Es ist schon wieder 3 Tage her (oder 3 Wochen…), da gab es auf dem Markt Feigen, kistenweise Feigen. Ich hatte zwar keien gute Idee, was ich damit machen will, aber gekauft werden mussten sie. Nach einem kleinen Hilferuf per Facebook hat sich Zorra dann meiner erbarmt und auf ihre Feigen-Rotweinkonfitüre verwiesen. Ja, genau so etwas hatte mir vorgeschwebt. Ich hätte die Konfitüre vielleicht noch ein wenig länger einkochen lassen sollen, um eine wirklich feste Qualität zu erreichen, aber auch so: großartig. Ich habe die unsägliche Eigenschaft, meine Croissants nicht aufzuschneiden, sondern auf das Oberteil zu legen, platt zu drücken und dann im ganzen zu bestreichen. Bei ähnlicher Gelegenheit hat mich Little Sister gefragt, ob ich denn gern meine Butter in ganzen Platten zu mir nähme…? Ja. Ja, das mache ich gern. Schließlich sind gerade Croissants sonst schnell in der Gefahr, zu kalorienarm zu sein.
Die Marmelade würde ich tendenziell nur auf hellem Brot essen, evtl. auch auf Camembert verteilen, wobei sie dafür schon ein wenig zu süß sein könnte. Hier auf leicht angekitschtem Porzellan:

Feigen-Rotwein-Konfitüre

2 mittlere Gläser

1 Zimtstange
400 g frische Feigen, gewürfelt
50 g roter Portwein (Rotwein hatte ich gerade nicht offen)
350 g Zucker
Saft einer Zitrone

Feigen mit Zimt, Zucker, und Wein mischen und mindestens 6 Stunden, besser über Nacht ziehen lassen. Bei mir waren es gute 24 Stunden, schadet auch nicht.
Zitronensaft dazu geben und aufkochen. Die Zeit fängt an zu zählen, ab dem echten, sprudelnden Kochen. Dann für ca. 8 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen: wenn gut, dann gut, wenn nicht: weiterkochen, bis die Probe gelingt (evtl. mit ein wenig Zitronensäure nachhelfen).
Noch heiß in Twist-off-Gläser füllen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Beschriften und fertig.

Einfach & gut.

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