Wenn ich ein einfaches & schnelles Essen haben will, dann greife ich gern mal auf ein Hirsotto zurück. Verbloggt habe ich das erst einmal und da auch ohne Bild, so dass eine Wiederholung fällig war: sogar mit einer Variation! Das ist ein no-frills essen, das man ganz wunderbar zu einem Buch oder Film nehmen kann, weil es ohne dringend hinsehen zu müssen gelöffelt werden kann. Ich kann sehr kulturlos sein, wenn es um mein Essen geht. Obwohl Hirse nicht nur lecker, sondern auch noch gesund ist, esse ich sie leider viel zu selten. Und das, obwohl ich schon im Kindergarten gepredigt bekommen habe, dass die wichtig für gesunde Haare, Zähne und Nägel ist. Manchmal hilft die beste frühe Indoktrination wenig.
So ein Hirsotto kann man mit Gemüse der Wahl machen & so wunderbar Reste verarbeiten. Ich mache das gern, wenn ich noch ein wenig dies & das habe, was für nichts Ganzes mehr reichen würde. Aber so steht schnell ein ganzes Essen, das sich aus den vorhandenen Vorräten zusammenstellen lässt. Zumindest wenn man immer ein wenig Hirse im Haushalt hat, was bei mir der Fall ist.

Hirsotto

für 1

1 kleine Schalotte in Würfeln
1-2 Möhren, gewürfelt
1 kleine Tasse Hirse
2 kleine Tassen Brühe
1/2 TL Thymian, getrocknet
1/2 TL Estragon, getrocknet
100 g Schmand
Salz, Pfeffer
Basilium als Deko

Schalotte in Butter andünsten und das Gemüse ungefähr bissfest garen. Hirse dazuwerfen, Brühe aufgießen & Kräuter dazu. Aufkochen, runterschalten (E-Herd kann auch ganz ausgeschaltet werden: hier reicht die Restwärme völlig aus) und mit geschlossenem Deckel die nächsten 15 Minuten leise köcheln.
Schmand, Salz, Pfeffer, abschmecken und fertig.

Schnell, einfach, gut.

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