Wenn es kalt wird, esse ich viele Suppen: wärmend und einfach und lecker. Noch dazu gern saisonal angemessen, weil sich aus Wintergemüse gut Suppen herstellen lassen. Hier hatte ich Rote Bete im Hause. Ich liebe Rote Bete oder wie Dr K gern sagt: Rote Bete ist eines der am meisten unterschätzten Gemüse. Viele scheinen sie nur sauer eingelegt aus dem Glas zu kennen und finden sie deswegen gruselig. Kein Wunder. Sauer eingelegte Rote Bete ist, zumindest in der gekauften Variante, auch einfach schrecklich. Nach und nach haben das Wurzelgemüse und ich uns dennoch angefreundet und heute möchte ich sie nicht mehr missen. Für mich kommt als Pluspunkt dazu, dass Rote Bete basisch und leicht verdaulich ist. Mein Magen übersäuert ja gern und häufig und dann ist so eine Suppe wie diese hier genau das richtige:

Rote Bete Suppe

für 2

  • ein wenig Butter oder Butterschmalz
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 mittlere Rote Bete, geschält und gewürfelt (ca. 400 g)
  • 1 mittlere Kartoffel, geschält und gewürfelt
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Crème fraîche
  • 2 EL Dill, frisch gehackt

Ich kann nur dazu raten, zum Schälen der Roten Bete Handschuhe anzuziehen. Rote Bete färbt ungemein gut. Und langanhaltend.

Das gesammelte Gemüse in der Butter bei mittlerer Hitze 5 Minuten anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Es sollte so viel Brühe sein, dass das Gemüse maximal 1 fingerbreit bedeckt ist. Aufkochen und etwa eine halbe Stunde leise vor sich hin köcheln lassen. Zerzauberstaben. Wer es ganz glatt möchte, der muss die Suppe jetzt durch ein Sieb streichen. Alle anderen leben mit kleineren Stückchen. Crème Fraîche unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Tellerchen geben und mit Dill bestreuen.

Sich eines schönen Essens erfreuen.

Advertisements