Wenn ich mal vom Urlaub absehe, so ist es diese Woche das erste Mal im aktuellen Sommer, dass ich 3x Schwimmen war: Montag im Tegeler See, Mittwoch in der Krummen Lanke und heute rasch in der Mittagspause im Prinzenbad. Wenn ich es genau time, dann kann ich einen Schwimmbadbesuch in die Mittagspause der Heimarbeit reinquetschen. Zum Glück brauche ich nur 5 Minuten mit dem Rad, um ins Bad zu kommen und gegen halb 1 außerhalb der Schulferien ist da auch keine Schlange. Also rein, umgezogen und ins 50m-Becken gefallen, um eine kleine Runde zu schwimmen. Beim Trocknen auf der Wiese kann man es sich gut gehen lassen in der Sonne und ein mitgebrachtes Mittagessen vernichten, so dass auch der eigentliche Zweck der Pause wahrgenommen wird. Blöd ist nur, dass ich dann gern denke: eigentlich, eigentlich müsste ich doch gar nicht mehr zurück an den Rechner und weiterarbeiten. Es wäre doch viel schöner, wenn ich auf der Wiese bliebe. Ein wenig lesen, ein wenig dösen und dann eine neue Runde schwimmen, bis es irgendwann Abend wird und ich mich auf den Weg zum Konzert mache. Leider ist mein Pflichtbewusstsein stärker und weil ich schon so schön dabei bin, teile ich auch gleich das Rezept für den Kartoffelsalat, der heute mit ins Schwimmbad gehen durfte.

Eine Augenweide ist er in dieser Präsentationsform nicht, aber nu. Schmecken tut er.

Schwimmbadkartoffelsalat

für 1-2 als leichtes Mittagessen

2 großzügige Handvoll neuer Kartoffeln, gekocht, geschält und in Würfeln
1 kleine Zwiebel, in feinen Würfeln
1 Handvoll echten Feta, in Würfeln
1 Handvoll schwarze Oliven, entsteint
1 Handvoll getrocknete Tomaten, gehackt
4 TL Mayonnaise
4 TL Crème fraîche
1 TL Olivenöl
2 EL Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer

Mayo, Öl, Crème fraîche, Petersilie, Salz und Pfeffer zu einer glatten Crème verrühren. Restliche Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Dressing mischen. Mindestens Stunde, besser über Nacht ziehen lassen. Höchstwahrscheinlich muss noch nachgesalzen werden.

In Tupperschüsseln der Wahl füllen und mit ins Freibad nehmen.

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