Wochenendeinkaufsplanung. Wann soll was gegessen werden.
‚So, wenn wir jetzt nicht noch Muffins oder so für’s Frühstück wollen, dann sind wir eigentlich durch.‘ Das war wohl der entscheidende Satz, weil danach die Idee des Frühstücksmuffins ergriffen und nicht wieder los gelassen wurde. Selber schuld. Spezifiziert wurde ‚Was mit Beeren‘. Kurz geschaut und dann für ein Rezept von BBC Good Food entschieden und nur leicht abgewandelt (also: Himbeeren statt Brombeeren und Mango statt Pfirsich. Und Zucker weggelassen). Erst am Sonntag habe ich zu meinem Erstaunen festgestellt, dass das vorhandene Muffinblech nicht wie angenommen das klassische 12er ist, sondern ein halbes Blech. Nur 6. Zum Glück wollte ich eh nur das halbe Rezept machen. Ich mag Muffins nämlich am liebsten ganz frisch aus dem Ofen und nicht in so halb zäh am nächsten Tag. Der GröFaZ findet, dass man die Himbeeren weglassen und nur Mango nehmen sollte, ich fand, dass die Mango nicht viel beiträgt und die leichte Säure der Himbeeren eigentlich willkommen verstärkt gehört. Probiert’s doch selber aus. Schönes, unkompliziertes Basisobstmuffinrezept.

Himbeer-Mango-Muffins

6 kleine oder 4 ordentliche

  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Muscovadozucker
  • 50 g Butter, geschmolzen
  • 70 ml Crème fraîche
  • 1 Ei
  • 1/2 Zitrone, fein abgeriebene Schale
  • 80 g Himbeeren (war bei mir TK)
  • 1/2 Mango in Würfeln
  • 3 EL Sprudelwasser
  • Demerarazucker zum Bestreuen (optional)

Ofen auf 200° vorheizen. Muffinblech vorbereiten – wahlweise buttern und mehlen oder Papierförmchen reinsetzen. Wer gern größere Muffins hat, verteilt den Teig auf 4 Plätze, wem etwas kleinere reichen, der verteilt auf 6.
Mehl, Backpulver und Zucker mischen. Geschmolzene Butter, Crème fraîche und Zitronenzeste dazu geben und so gerade eben vermischen. Vorsichtig Obst und Sprudelwasser untermischen.
Teig verteilen. Optional an dieser Stelle mit Demerarazucker bestreuen. Wenn man das nicht macht, hat man nicht so wahnsinnig süße Muffins, die für mich eher frühstücksgeeignet sind, weil mir von zu süß am Morgen ohne andere Grundlage eher schlecht wird. Wer es süß mag, der sollte hier auf jeden Fall noch Zucker rüberstreuen. 25-30 Minuten backen, bis die Muffins schön groß und golden geworden sind.

Am besten noch warm essen.

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