Archive für den Monat: Juni, 2012

Wenn der Sommer mal nicht so ganz tut, wie ich es will, dann möchte ich etwas schön warmes essen und nicht nur einen luftigen Salat. Dazu sind diese Nudeln mit Kichererbsenbällchen in Tomatensauce hervorragend geeignet. Ich habe einen Teil meiner erprobten Vorratstomatensauce hierfür eingesetzt, dann geht alles auch ziemlich schnell. Ich bin derzeit auf einem mittleren Kichererbsentripp und freue mich über alle neuen Sachen, die ich damit anstellen kann. So ganz doll neu ist die Idee, aus Kichererbsenmatsche Bällchen herzustellen ja nicht – siehe Falafel – aber sie auf italienisch zu würzen und dann mit Tomatensauce zu Nudeln zu geben, das war zumindest für mich eine neue Variante. Gefällt und darf es wieder geben.
Achtung: das macht sehr, sehr satt. Ich habe auf mein erstes Tellerchen geschaut und dachte an das Märchen von ‚Tischlein, deck Dich‘:
‚Wovon sollt ich satt sein?‘ musste dann aber sehr schnell übergehen zu ‚ich bin so satt, ich mag kein Blatt‘.

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Das will ich gar nicht. Aber ein paar Bilder von meinem wundervollen Segelausflug über Pfingsten zeigen. Es ging mit der SS Loth Lorien in die Süddänische Inselwelt und wenn man von ein wenig Windmangel am ersten Tag absieht, war es einfach perfekt.

Morgengrauen

Bilderlastig, deswegen hinter dem Cut.

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Frau Anikó hat sich bei mir ja schon mehr als einmal leise beschwert, dass ich kein Rezeptindex habe. Ich habe einfach keine Lust, mich stundenlang hinzusetzen und die letzten 8 Jahre alle zu durchforsten, ordentlich zu benamsen und in einen Index zu überführen. Ich bin da einfach faul. Besonders kommt das Thema dann hoch, wenn ich sage: wieso, das Rezept ist doch auf dem Blog! Und sie hat es nicht mitbekommen, weil es noch aus dem Urschlamm stammt, als sie hier noch nicht mitgelesen hat. Besonders wenn es dann ein Rezept ohne Bild ist (was ich am Anfang recht häufig hatte, weil, man mag es sich heute kaum mehr vorstellen, ich noch keine Digitalkamera besaß). Insbesondere dann werde ich ein wenig geschubst, doch mal ein Repost zu machen. Also denn. Hier die Apfelgalette:

Eines der einfachsten Nachtischrezepete überhaupt. Gelernt habe ich diesen Nachtisch in den 3 Monaten, die ich mal in einer Tapas Bar gekellnert habe. Grauselige Zeit. Aber ein sehr netter Koch, der mir das eine oder andere gezeigt hat, so auch diesen Nachtisch, den ich seitdem oft und gern gemacht habe. Also:

Apfelgalette

Backofen heiß vorheizen. Gern auf 250°C. Backblech mit Backpapier auslegen.
Blätterteig. Ich nehme den aus dem Kühlregal, der mit ordentlicher Butter ist. Gern könnt ihr aber den auch selber herstellen. Mir war das bisher immer zu langwierig.
Aus dem Blätterteig Kreise mit ca. 12-15 cm Durchmesser ausschneiden. Ausstechen ist nicht ratsam – der Blätterteig geht dann nicht gut auf.
Blätterteig mit Lieblingsmarmelade bestreichen – ich nehme aus irgendwelchen Gründen dafür gern Aprikose oder Pfirsich. Es sollte halbwegs zum Apfel passen.
Äpfel schälen, vierteln und in Scheiben schneiden. Auf dem Marmeladenblätterteig dachziegelartig verteilen. Knapp 10 Minuten backen – das hängt ein wenig davon ab, wie heiß der Ofen wird. Mal einen Blick auf die Galette werfen oder einen Testkuchen backen. 5 Minuten abkühlen lassen und dann zusammen mit Eis essen. Im Bild ist das Whisky-Eis von Mövenpick verbaut, das sehr gut gepasst hat. Aber auch Walnuss- oder Vanilleeis haben sich hier bewährt.

Mit Minimalkenntnissen wunderbaren Nachtisch bauen.

Ich denke immer wieder: Veggie-Burger sind doch eine feine Sache. Und bin dann von den meisten Rezepten ein wenig enttäuscht. Was mich nicht davon abhält, immer mal wieder ein neues Rezept auszutesten – so auch den Möhren-Kichererbsen-Burger. Und der ist gut. Wunderbar. Er verzeiht es sogar gnädig, wenn er am Tag vorher zusammengerührt und geformt, aber erst am nächsten Tag gebraten oder gegrillt wird. Und es geht wirklich beides gut. Wobei… ich habe den Burger in der Pfanne gebraten und auf dem Cuisinart Grill platziert, auf einem regulären Holzkohlegrill hat der bisher noch keine Runde gedreht. Ich hoffe einfach mal, dass auch das gehen würde. Jeeeedenfalls: gute kleine Burger, ich brauche 2 davon für ein Abendessen, wenn ich keine Trimmings drumherum ansammele – Fritten, Salate oder dergleichen. Und dafür war ich in der ersten Runde eindeutig zu faul zumal ich bisher nicht so der große handgeschnitzte Frittenheld bin. Das überlasse ich (noch) den Profis. Es war immerhin eine der wenigen Gelegenheiten, endlich mal ein wenig vom Pflaumenketchup aufzubrauchen. Ich bin heilfroh, dass sich so ein Zeugs jahrelang hält. Das muss es nämlich bei mir auch, da ich zu selten zu irgendetwas Ketchup esse. Selbst nicht zu Fritten. Zu denen gehört für mich in erster Linie Mayo. Die ich immer noch mit Ypsilon schreibe und nicht neumodisch mit J. Das ist der einsetzende Altersstarrsinn.

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Kann wahlweise als Frühstück, Mittag- oder Abendessen eingesetzt werden. Oder als schneller Snack zwischendurch. Das ist vollkommen beliebig. Eines ist nicht beliebig: das ist ein wunderbares Essen und ich wünschte, mir hätte schon früher jemand gesagt, wie gut Hummus und Avocado zusammenpassen. Das ist wahrlich a match made in heaven. ‚Rezept‘ höre ich da. Naja. Rezept. Das ist einfach nur zusammengeschmissen, funktioniert 1a. Ich glaube, dass ich mich eine komplette Woche lang mindestens eine Mahlzeit pro Tag nur davon ernährt habe, nachdem ich diese Kombination für mich entdeckt habe.

Bastelanleitung:

Brot der Wahl toasten. Wenn es hübsch aussehen soll, dann bitte ein Rundes Stück, rindenfrei ausstechen. Mit Hummus bestreichen – ich mache meines selber, mit gekauftem geht es sicherlich auch. Dann kommt eine Avocadoschicht. Die kann einfach aus gequetschter, gesalzener Avocado bestehen oder aus einer Guacamole. Da ich hier noch nie eine gute gekaufte gegessen habe stimme ich für selbst gemacht. Und dann das Topping: Tomate. Idealiter rasch im Ofen gebacken. Dazu die Tomate halbieren, salzen, ölen und für 5-10 Minuten unter den Grill legen. Aber rohe Tomate geht natürlich auch. Gebackene schmeckt einfach besser. Und das war’s dann auch schon.