Ich wollte nur mal kurz anmerken, dass ich noch da bin auch wenn ich mit großen Pausen blogge. Allerdings ist die Berliner Zweigstelle nun so weit mit ihren Öffnungszeiten reduziert worden, dass sie eigentlich als geschlossen betrachtet werden kann. Andererseits good news: Zweigstelle Zürich ist verstärkt worden. Mit anderen Worten, ich wohne nun in einer Zürcher Vorstadt. Ein wenig ein merkwürdiges Gefühl, das erste Mal nicht in einer Großstadt zu wohnen. Ok, das erste Mal nicht in Berlin zu wohnen. Immerhin bin ich schon vorher mal aus meinem Heimatbezirk weggezogen, das sollte doch auch zählen, oder?

Nun denn. Eine der letzten Sachen, die ich noch in meiner alten Küche gemacht habe, sind Penne Alfredo. Das ist nichts für Kalorienangsthasen und wahrscheinlich gerade deswegen auch besonders lecker. Einer der großen Vorteile dieses Rezeptes ist, dass ich eigentlich immer alle Zutaten da habe und die Nüdelchen auch dann kochen kann, wenn ich vergessen habe, einzukaufen. Allerdings werde ich mich in Zürich ein wenig umstellen müssen, weil es hier nicht um die Ecke den praktischen Türkenmarkt gibt, bei dem ich Petersilie in großen Büscheln auf Verdacht kaufe. Glücklicherweise habe ich zumindest schon mal einen Türkensupermarkt gefunden, bei dem es nicht solche Puppensträuße gibt, sondern die ordentlichen Bunde. Nu aber zum Rezept.

Penne Alfredo

für 2

50 g Butter
75 g Parmesan, frisch gerieben
150 ml Sahne
2 EL Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer
250 g Nudeln (Penne hier, aber eigentlich passen Fettucine oder Linguine besser)

Die Nudeln nach Bastelanleitung al dente kochen und abgießen.
Währenddessen die Butter in einer kleinen/mittleren Pfanne schmelzen. Parmesan und Sahne dazu geben und zum Kochen bringen. Dabei das Rühren nicht vergessen. Petersilie, Salz und Pfeffer dazugeben und die Nudeln gut untermischen. Wer mag (ich), reibt noch ein wenig mehr Parmesan rüber.

Essen und glücklich sein.

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