Archive für den Monat: Juni, 2016

Anikó hatte zum gemeinsamen Kochen mit Kleiner Frittierschule für Angsthasen in Göttingen geladen. Ich bin bekennender Frittierangsthase. Ich finde, dass so heisses Öl in Töpfen oder tiefen Pfannen eine der grösseren Gefahrenquellen ist, besonders wenn ich da dann noch Zeug reinwerfen soll, das dieses Öl dann unter Umständen zum Spritzen bringt (aua). Das Ergebnis war dann sehr lecker – in Teilmantel gebackenes Gemüse mit einer Vielzahl von Dips – bin aber trotz der Einführung ein wenig vorsichtig, ob ich mich dem in meiner heimatlichen Küche ohne Unterstützung würde aussetzen wollen.
Ich hatte eine kleine, nette AirBnB Wohnung mit einem Balkon genau nach Osten, so dass ich in der Früh schon in der vollen Sonne sitzen und beim Tee Trinken langsam wach werden konnte.
Der kleine Punkt in der Mitte ist übrigens kein Dreck, sondern ein Heissluftballon, dem ich entspannt beim Fliegen für wenigstens eine Viertelstunde zugeschaut habe. Was es alles in der Mitte Deutschlands halt so gibt. Erstaunlich.

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Morgensonne

Das sonntägliche Mittagessen war dann eine Koproduktion, die ich ein wenig gepuscht hatte, weil ich immer schon mal eine Entschuldigung brauchte, um mal Leipziger Allerlei nach Deutschland Vegetarisch zu basteln und es mir für den Alltag ein wenig zu viel Fummelage war. Aber zu zweit und mit netter Gesellschaft ist es super.

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Ergebnis des gemeinsamen Kochens

 

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Ich hätte ja schon langsam gern ein wenig mehr richtigen Sommer wieder statt dieser Dauerberieselung mit 1a Regen, gelegentlich unterbrochen von einigen trockenen Stunden. Es ist kein Wetter, das mich zu den schönsten Frühsommeressen animiert – es bleibt immer noch gern bei ein wenig deftigem, bei Eintöpfen oder eben wie hier bei einem schönen, wärmenden Curry.

Kochen für Schlampen - Linsencurry

Wobei ich zugeben muss, dass ich zwischendurch ein sehr schönes langes Wochenende in Portugal für die Hochzeit von Freunden verbracht habe. Es ist Ewigkeiten her gewesen, dass ich in Portugal war und es war wunderbar – schöne Zeit, tolle Hochzeit und insgesamt hatte ich den Eindruck, dass ich gern noch einmal wieder kommen würde, um da mehr Zeit zu verbringen.

1A Gin and Tonic mit Portugiesischem Gin

1A Gin and Tonic mit Portugiesischem Gin

 

Schicke Torbögen in Lissabon

Schicke Torbögen in Lissabon

 

Küche im Neuschwanstein Portugals

Küche im Neuschwanstein Portugals

 

Schöne Strände mit bösen Vögeln

Schöne Strände mit bösen Vögeln

 

Schöne Strände ohne böse Vögel

Schöne Strände ohne böse Vögel

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Ich wollte einen wandertauglichen kleinen Kuchen (ich hatte die eine oder andere Wanderung eingeplant) und wollte mal wieder was mit Haselnüssen haben. Dazu kam, dass ich bisher aus meinem ‚La Dolce Wiener‘ bisher kaum etwas gebacken hatte, seit Jahren hatte ich das Buch nicht mehr in der Hand, und habe beim Ausmisten der Kochbücher dann doch mal wieder reingeschaut. Trotz meiner Abneigung der Autorin gegenüber hat mich dann doch das Rezept für den schnellen Nusskuchen mit Griess angelacht und wurde mit minimalen Abwandlungen ausgetestet und für gut befunden.

Der Feldtest ist dann auch sogleich mit einer Wanderung nach Einsiedeln erfolgt: bestanden mit sehr gut. Ich bin de facto einem Stück des Jakobswegs (von Pfäffikon nach Einsiedeln) gefolgt und muss sagen: eine sehr schöne Wanderung, bei der fast die gesamte Steigung auf dem ersten Teilstück ist, so dass man danach einfach nur die schöne Aussicht geniessen kann.

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Muttergottes am Wegesrand von Pilgern vor mir.

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Panzersperren aus der paranoiden Phase der Schweiz

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Faule Jungkühe geniessen die erste Sonne

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Teufelsbrücke – erbaut 1117, in Stein umgebaut in 1517, erneuert und mit Dach versehen in 1794

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Sihlsee – Stauseen können so schön sein

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Die Schwarze Madonna von Einsiedeln

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