Ich mein, wo auch sonst? Eine weitere kleine Runde aus der Frankreich-Woche. Völlig unpassend habe ich einen Schweizer Käsekuchen in der Provence hergestellt. Was eigentlich nur kam, weil ich noch vor der (überstürzten) Planung runter zum Mittelmeer zu fahren, mir eine Käsemischung für selbigen gekauft hatte. Es gibt inzwischen am Hause eine kleine Tradition, vor dem eigentlichen Essen einen kleinen Apéro (gern in riche) zu veranstalten und dazu passten Ministücke von Käsekuchen sehr gut. Das Getränk der Wahl war die inzwischen fast ebenso traditionelle Texas Bowle. So können alle in Ruhe eintrudeln, es gibt schon mal ein Getränk und einen kleinen Happen für den gröbsten Hunger.
Da mehr als einer der Mitreisenden gefragt hatte, wie denn der Käsekuchen ging, kommt hier die Bastelanleitung für alle. Zumindest in groben Zügen.

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Käsekuchen

Apéro für 12, als leichtes Abendessen für 3-4 (26cm Tarteform)

Teig

200 g Mehl
100 g Butter
1 Ei, verquirlt
1 Prise Salz

Füllung

1 rote Zwiebel, in feinen Würfeln
250 g Alpkäse, gerieben (z.B. Greyezer und Emmentaler)
200 g Crème fraîche
3 Eier
Muskat, frisch gerieben nach Geschmack
Salz, Pfeffer (optional – hängt auch vom Salzgehalt des Käses ab)

Tarteform buttern und mehlen. Aus allen Zutaten rasch einen glatten Mürbeteig herstellen. Teig auswallen und in die Form geben. Mit Klarsichtfolie abdecken und für wenigstens 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Währenddessen die Füllung vorbereiten indem einfach alle Zutaten verrührt und dann kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt werden. Den Ofen auf 175° vorheizen.
Die Tarte mit dem Teig 5-7 Minuten vorbacken. Herausholen und Füllung hineingeben. Zurück in den Ofen und in ca. 35 Minuten gold-braun backen.
10 Minuten vor dem Anschneiden in der Form auskühlen lassen – er wird auch so noch bröselig sein (siehe Bilder).

Schmeckt warm und kalt. Gern mit einem grünen Salat dazu.

Das ist die Variante, die ich gern mag. Man kann aber natürlich auch einen anderen Teigboden nehmen, z.B. Hefeteig oder Blätterteig. Genauso können die Aromen in der Fülle gewechselt werden. Mit Zwiebeln, ohne. Mit Speck. Mit Kräutern… Austesten, was euch am besten schmeckt.

Dankbar im Apéro, beim Mittagessen oder auch als Picknick in der Badi.

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